Schlotterbeck bleibt trotz Verletzung bei DFB-Elf – Darum fliegt er nicht zurück
Schlotterbeck bleibt trotz Verletzung bei DFB-Elf

Nico Schlotterbeck (26) bleibt trotz seiner schweren Knöchelverletzung bis zum Ende des Turniers bei der deutschen Nationalmannschaft. Der BVB-Innenverteidiger muss die Reha nicht umgehend in Dortmund antreten, wie BVB-Boss Lars Ricken nach einem persönlichen Telefonat mit dem Spieler entschied. Grund dafür ist der stark geschwollene Knöchel, der einen sofortigen Rückflug von den USA nach Deutschland medizinisch nicht sinnvoll erscheinen lässt.

Medizinische Gründe für den Verbleib

Nach Informationen der BILD ist der Knöchel des Verteidigers derart angeschwollen, dass der mehr als achtstündige Rückflug aus den USA vermieden werden soll. Zudem ist Schlotterbeck bei der medizinischen Abteilung des DFB bestens aufgehoben und kann rund um die Uhr betreut werden. Ricken tauschte sich dazu mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) aus, der sofort grünes Licht für den Verbleib im DFB-Quartier gab.

Schlotterbecks Rolle im Team

Der Linksfuß genießt innerhalb der Mannschaft hohes Ansehen. Sein Wort hat Gewicht. Wie beim BVB gilt Schlotterbeck auch beim DFB als meinungsstarker Profi, der Klartext redet und den Finger in die Wunde legt. Dass er nicht abreist, ist ein wichtiges Signal an die Mannschaft. Schon jetzt wird die Stimmung innerhalb der Truppe mit der Weltmeister-Elf von 2014 verglichen. Schlotterbeck gilt als Stimmungsmacher und hat fast immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Schriftliche Botschaft an die Fans

Der Pechvogel selbst meldete sich am Montagmorgen mit einer schriftlichen Botschaft bei den Fans: „Hi Fans, ich brauche noch etwas Zeit, um das Ganze zu verarbeiten und später darüber zu sprechen. Deshalb wird es von mir vorerst keine ausführlichen Worte dazu geben. Was jetzt zählt, ist die Mannschaft. Sie verdient die volle Unterstützung aller Deutschen.“

Ricken weiß selbst, welche Bedeutung dieses Turnier für Schlotterbeck hatte und wie groß seine Vorfreude gewesen ist. Umso bitterer ist es, dass der Innenverteidiger nun nur noch von außen unterstützen kann, statt sich weiter für einen möglichen Wechsel zu Real Madrid ins Schaufenster zu spielen. Ricken war bereits in die USA geflogen und wird am Donnerstag beim letzten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador in East Rutherford, New Jersey (22 Uhr MEZ), live vor Ort sein.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration