Schweden feiert dramatischen WM-Einzug - Lewandowski scheitert bitter
In einem atemberaubenden Playoff-Finale hat die schwedische Fußball-Nationalmannschaft Polen mit 3:2 (1:1) besiegt und sich damit eines der letzten europäischen Tickets für die Weltmeisterschaft in Amerika gesichert. Für Polens Superstar Robert Lewandowski platzt damit der Traum von einer dritten WM-Teilnahme.
Traumtor von Elanga leitet schwedischen Erfolg ein
Vor 50.000 begeisterten Zuschauern im Solna-Stadion eröffnete Anthony Elanga von Newcastle United die Tore mit einem sehenswerten Traumtor in der 19. Minute. Die Vorarbeit von Yasin Ayari mit einer Hacke war ebenso spektakulär. Polen fand durch Nicola Zalewski (33.) zum Ausgleich, doch Gustaf Lagerbielke (44.) köpfte die Schweden erneut in Führung.
Gyökeres wird zum späten Matchwinner
Nach dem erneuten Ausgleich durch Karol Swiderski (55.) schien das Spiel auf ein Unentschieden zuzusteuern. Doch in der 89. Minute traf Topstar Viktor Gyökeres den entscheidenden Treffer zum 3:2. Der Arsenal-Profi, der bereits im Halbfinale gegen die Ukraine alle drei Tore erzielt hatte, wurde damit erneut zum schwedischen Helden.
Die beiden Starstürmer Lewandowski und Gyökeres blieben lange Zeit von den Abwehrreihen neutralisiert, ehe Gyökeres in der Schlussphase die entscheidende Wende brachte. Für die polnische Mannschaft, die bei der WM 2022 in Katar bis ins Achtelfinale kam und im vorherigen Playoff ebenfalls gegen Schweden gewonnen hatte, bedeutet die Niederlage das vorzeitige Saisonende.
Bundesliga-Profis im schwedischen Kader
Zum erfolgreichen schwedischen Aufgebot gehörten die Bundesligaprofis Daniel Svensson (Borussia Dortmund), Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) und Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt). Ihre Erfahrung trug maßgeblich zum Erfolg bei.
Für Schweden, das bei der Heim-WM 1958 Vizeweltmeister wurde, bedeutet der Sieg die 13. WM-Teilnahme der Nationalmannschaftsgeschichte. In der schwierigen Gruppe F der Weltmeisterschaft treffen die Skandinavier im Sommer auf die Niederlande, Japan und Tunesien.
Die schwedische Mannschaft zeigte sich in den entscheidenden Momenten effizienter und verdiente sich den Sieg durch konsequente Chancenverwertung. Während Polen mit Lewandowski zwar gefährlich blieb, fehlte es letztlich an der notwendigen Durchschlagskraft im entscheidenden Moment.



