Im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg hat eine strittige Szene im Strafraum der Schwaben für Diskussionen gesorgt. Bastian Schweinsteiger, ARD-Experte und Weltmeister von 2014, zeigte sich beeindruckt von der Reaktion des Freiburger Mittelfeldspielers Maximilian Eggestein.
Die strittige Szene
In der 16. Minute kam es zu einem leichten Kontakt zwischen Angelo Stiller und Eggestein. Der Freiburger geriet ins Straucheln, blieb jedoch auf den Beinen und kam sogar noch zum Abschluss. Die Freiburger forderten einen Strafstoß, doch der Schiedsrichter entschied auf Eckball. Der VAR griff nicht ein.
Schweinsteigers Analyse
In der Halbzeitanalyse lobte Schweinsteiger Eggesteins Verhalten: „Man muss den Hut davor ziehen, dass er nicht runtergeht.“ Er betonte, dass aus seiner Sicht eine „kleine Berührung“ vorgelegen habe, die im Sechzehner für einen Strafstoß reichen könnte. „Wenn er sich hinfallen lässt, schaltet sich der VAR ein, da bin ich mir ziemlich sicher. Wenn er hinfällt, hätte es durchaus Elfmeter geben können für Freiburg“, so der siebenmalige DFB-Pokalsieger.
Eggestein belohnt sich
In der 29. Minute belohnte sich Eggestein für seinen Einsatz und erzielte den Führungstreffer für die Breisgauer. Das Spiel endete mit einem Sieg für Freiburg, der den Einzug ins Pokalfinale bedeutete.



