Senß warnt vor Prasnikar: DFB-Frauen müssen in WM-Qualifikation gewappnet sein
Für die deutschen Fußballerinnen beginnt die Qualifikation zur Weltmeisterschaft mit einem besonderen Wiedersehen. Beim Auftaktspiel am Dienstag in Dresden treffen die DFB-Frauen auf Slowenien und damit auf eine langjährige Bundesliga-Stürmerin, die den deutschen Verteidigerinnen bestens bekannt ist.
Besondere Aufmerksamkeit für ehemalige Klubkollegin
Elisa Senß von Eintracht Frankfurt richtet ein besonderes Augenmerk auf Sloweniens Topstürmerin Lara Prasnikar. "Eine Spielerin, die gutes Tempo hat und eine sehr gute Technik. Da müssen wir gewappnet sein, sie wird auf jeden Fall Gas geben", sagte die deutsche Nationalspielerin über ihre frühere Klubkollegin.
Prasnikar war nach neun Jahren in Deutschland im vergangenen Sommer in die USA zu den Utah Royals gewechselt. Dennoch kennen sich die beiden Spielerinnen bestens aus ihrer gemeinsamen Bundesliga-Zeit, was die Vorbereitung auf dieses Duell besonders spannend macht.
Doppelter Qualifikationsauftakt mit persönlicher Note
Vier Tage nach dem Spiel gegen Slowenien ist die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück im Kampf um die WM-Tickets in Stavanger gegen Norwegen gefordert. Für Camilla Küver vom VfL Wolfsburg wird dieses Spiel eine besonders persönliche Bedeutung haben.
"Meine Mutter ist Norwegerin. Ich habe auch viel Zeit in meiner Kindheit dort verbracht, viele Urlaube da genossen, habe auch noch Familie da und bin auch zweisprachig aufgewachsen", erklärte die Innenverteidigerin. Damit steht für Küver nicht nur sportlicher Erfolg, sondern auch ein emotionales Wiedersehen auf dem Spiel.
Längere Vorbereitungszeit wird begrüßt
In der Vorbereitung auf die beiden wichtigen Qualifikationsspiele begrüßen die Nationalspielerinnen den ungewohnt langen Vorlauf. Das Länderspielfenster wurde von neun auf zwölf Tage ausgedehnt, was neue Möglichkeiten für das Team eröffnet.
"Es sind ein paar mehr Trainingseinheiten möglich und da rückt man auf dem Platz nochmal enger zusammen, kann an Kleinigkeiten arbeiten und sich noch besser abstimmen", sagte Küver nach den ersten beiden Einheiten auf dem DFB-Campus. Diese zusätzliche Zeit könnte sich im intensiven Qualifikationskampf als entscheidender Vorteil erweisen.
Die DFB-Frauen stehen damit vor einem anspruchsvollen Doppelauftakt in der WM-Qualifikation, bei dem sowohl sportliche Herausforderungen als auch persönliche Geschichten eine Rolle spielen werden.



