Fünf bis sechs Neue: Oberligist Siedenbollentin startet Kader-Offensive
Siedenbollentin plant Kader-Offensive mit fünf bis sechs Neuzugängen

Der Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga ist fünf Spieltage vor Saisonschluss fix, jetzt nehmen beim SV Siedenbollentin die Planungen für die neue Saison richtig Fahrt auf. „Wir sind da ja schon länger mit befasst und werden in den nächsten Wochen auch einiges vermelden können“, sagt Trainer Christoph Haker vor der Heimpartie am Samstag (14 Uhr) gegen TuS Makkabi Berlin.

Fünf bis sechs Neuzugänge geplant

Fünf bis sechs neue Kicker sollen in den Reuter-Sportpark kommen. Haker gibt dabei die Transfer-Devise aus: „Wir wollen in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen, besser werden.“ Heißt im Umkehrschluss: Bolle will keine Ergänzungsspieler holen, sondern Verstärkungen. Vor allem in der Abwehr soll sich etwas tun. „Es war zu sehen, dass das eine Baustelle war“, sagt er.

Namen will der Bolle-Trainer aber noch nicht nennen. Die Neustrelitzer Justus Guth und Nils Röth (beide Defensivspieler) sollen aber heiße Kandidaten auf einen Vertrag ab Sommer beim SVS sein. Gehandelt wird auch Oliver Daedlow, der mit dem Greifswalder FC in der Regionalliga spielt. Er sei kein Thema, so Haker.

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Abgänge und Vertragsverlängerungen

Bis zu sechs Spieler könnten oder sollen derweil den SV Siedenbollentin im Sommer verlassen. Auch dort will der Trainer keine Namen nennen. Spieler wie Arkadiusz Czarnecki oder Jacob Philippen dürften aber Wechsel-Kandidaten sein.

Bleiben werden die Youngster Julian Schultze, Carlos Hartig, Leon Gehrt und Ande Müller. „Sie haben ihre Sache gut gemacht und mehr Spielzeit bekommen, als wir alle erwartet haben. Das stimmt uns sehr optimistisch. Carlos ist sogar Stammspieler“, sagt Christoph Haker. Der Verein wolle jungen Spielern auch weiter eine Chance geben, unter halbprofessionellen Strukturen Fußball spielen zu können.

Seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat indes Abwehrspieler Oskar Fijalkowski. Der 31-jährige Pole plagte sich zuletzt mit Verletzungen umher und wird auch Samstag gegen TUS Makkabi nicht im Kader stehen. „Wir wollen da kein Risiko eingehen“, sagt der Trainer. Dafür haben sich Tom Selchow (krank) und Peterson Appiah (verletzt) wieder fit gemeldet.

Ausblick auf die restliche Saison

Im Hinspiel in Berlin trennten sich beide Teams torlos. „Wir wollen aus den verbleibenden fünf Spielen noch so viele Punkte wie möglich holen, um die beste Platzierung erreichen zu können“, sagt Christoph Haker. Aktuell rangiert der Aufsteiger mit 37 Punkten auf Rang sieben.

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