In der Nachspielzeit des Halbfinal-Rückspiels der Champions League zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid ist es zu einem hitzigen Aufeinandertreffen zwischen Diego Simeone und Arsenal-Sportdirektor Andrea Berta gekommen. Der argentinische Trainer verlor nach dem 0:1 seiner Mannschaft die Nerven und geriet mit seinem früheren Vorgesetzten aneinander.
Hintergrund des Konflikts
Andrea Berta, der von 2017 bis 2025 als Sportdirektor bei Atlético Madrid tätig war, wechselte vor einem Jahr zum FC Arsenal. In der Schlussphase der Partie forderte er gestikulierend den Abpfiff, was Simeone offenbar erzürnte. Der 55-Jährige lief wutentbrannt auf Berta zu und es kam zu einem heftigen Wortgefecht. Dabei schubste Simeone seinen früheren Boss sogar. Der vierte Offizielle Tobias Stieler und Teamoffizielle mussten eingreifen, um die beiden zu trennen. Simeone erhielt für seine Aktion die Gelbe Karte.
Arsenal zieht ins Finale ein
Der FC Arsenal setzte sich nach dem 1:1 im Hinspiel mit einem 1:0-Sieg durch. Bukayo Saka erzielte in der 45. Minute den entscheidenden Treffer. Damit träumen die Gunners vom ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte. Im Endspiel wartet entweder der FC Bayern oder Paris Saint-Germain, die am Mittwoch im zweiten Halbfinale aufeinandertreffen.
Für Atlético Madrid endet der Traum vom dritten Finaleinzug unter Trainer Simeone (nach 2014 und 2016). Torwart Jan Oblak sagte nach der Partie: „Es war nicht genug, um gegen so ein gutes Team wie Arsenal zu gewinnen.“
Die Szene zwischen Simeone und Berta sorgt nun für zusätzliche Diskussionen. Beide waren jahrelang ein eingespieltes Team in Madrid, doch nun stehen sie sich als Gegner gegenüber. Der emotionale Ausbruch des Trainers zeigt, wie sehr ihn das Aus in der Königsklasse getroffen hat.



