Vincent Kompany darf im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain nicht an der Seitenlinie stehen. Der Trainer des FC Bayern fehlt gelbgesperrt. SPORT1 sichtete den Belgier vor dem Anpfiff im Mannschaftsbus der Münchner. Anschließend ging es für den Coach jedoch ins Stadion – genauer gesagt: auf die Haupttribüne. Dort fingen ihn auch die TV-Kameras in der 9. Spielminute ein.
Neuer: „Vincent ist bei uns im Herzen dabei“
„Vincent ist bei uns im Herzen dabei, wir spielen natürlich auch für ihn. Auch, wenn er jetzt sehr wahrscheinlich aus dem Bus heraus schauen wird“, hatte Manuel Neuer vor Anpfiff bei Prime Video gesagt. Kompany selbst war sich am Montag noch nicht sicher, wie er das Spiel verfolgen würde. „Wo ich sitze? Irgendwo im Stadion. Vielleicht nicht so weit weg von Ihnen. Aber ich kenne mich in diesem Stadion noch nicht so gut aus, dass ich weiß, wo die B-Lösung ist, für einen Trainer, der nicht dabei sein kann“, erwiderte Kompany auf der Pressekonferenz auf SPORT1-Nachfrage.
FC Bayern: Kompany fehlt gesperrt
„Alles ist geklärt. Es geht um die Mannschaft. Ich habe den Jungs gesagt: Es gibt keinen Trainer, der die Champions League oder die Weltmeisterschaft gewinnt – das müssen sie selbst schaffen und die Probleme auf dem Platz lösen. Ich habe selbst gespielt, und in den größten Momenten war es genau so“, machte Kompany noch einmal vor Anpfiff deutlich. Kompany hatte im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (4:3) seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb gesehen und darf somit nicht mitwirken.



