Erleichterung bei St. Pauli: James Sands' Nase ist intakt
Der Daumen von James Sands ging nach dem ersten Training in dieser Woche deutlich nach oben. Für den US-amerikanischen Mittelfeldspieler des FC St. Pauli ist alles in Ordnung, nachdem er sich beim 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart bei einem offensiven Kopfballduell eine blutige Nase zugezogen hatte. Trainer Alexander Blessin kann aufatmen: Es handelt sich nicht um den befürchteten Nasenbeinbruch, die Verletzung ist glücklicherweise oberflächlich geblieben.
Umfangreiches Krankenlager belastet den Kader
Trotz der guten Nachricht von Sands fehlten bei der Trainingseinheit eine ganze Reihe weiterer Spieler. Kapitän Jackson Irvine und Karol Mets arbeiteten wie erwartet zur Belastungssteuerung im Kraftraum, was laut Vereinsangaben völlig normal ist und keinen Anlass zur Besorgnis gibt. Positiv zu vermerken ist, dass Matthias Pereira Lage und Joel Chima Fujita, die zuletzt mit Muskelproblemen ausgefallen waren, an ihrer Rückkehr feilen. Der Franzose trainierte draußen beim Laufen, während der Japaner im Kraftraum arbeitete.
Connor Metcalfe konnte sogar Teile des Mannschaftstrainings absolvieren, nachdem er zuvor mit Kniebeschwerden zu kämpfen hatte. Als Sorgenkinder bleiben weiterhin Hauke Wahl mit einer Innenbandzerrung und Eric Smith mit Fersenproblemen im Fokus. Beide hoffen jedoch, noch in dieser Woche ins vollständige Teamtraining zurückzukehren.
Langzeitverletzte müssen sich noch gedulden
Für die Langzeitverletzten Andréas Hountondji, David Nemeth und Ricky-Jade Jones dauert die Wartezeit deutlich länger. Hountondji erholt sich von einer Fußoperation, Nemeth kämpft mit Adduktorenproblemen und Jones hat einen Syndesmosebandriss erlitten. Immerhin besteht bei den ersten beiden Spielern die berechtigte Hoffnung, dass sie in einigen Wochen wieder ins Training einsteigen können.
Die Verletzungssituation bleibt für St. Pauli somit angespannt, auch wenn der wichtigste Spieler des Tages, James Sands, mit einem blauen Auge davongekommen ist. Sein kämpferischer Einsatz gegen Stuttgart hat sich letztlich nicht schwerwiegend ausgewirkt, was Trainer Blessin in der anstehenden Bundesliga-Vorbereitung entlastet.



