Streik im Nahverkehr zwingt FC Bayern zu früherer Anreise für Pokalspiel
Das Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig am Mittwochabend wird von einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr in München überschattet. Dieser Streik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, betrifft nicht nur die erwarteten 75.000 Zuschauer, sondern auch die beiden Mannschaften, die ihre Zeitpläne anpassen müssen.
Kompany reagiert auf Verkehrsprobleme mit früherem Aufbruch
Vincent Kompany, der Trainer des FC Bayern, kündigte an, dass der Mannschaftsbus früher als üblich zur Allianz Arena aufbrechen wird. „Wir werden sicherlich auch früher zum Stadion fahren“, sagte Kompany. Er betonte, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten im Vordergrund stehen. Mit Blick auf die Fans, die trotz der erschwerten Bedingungen anreisen, äußerte er: „Ich hoffe, dass die Leistung dann auch da ist für unsere Fans, die sich die Mühe machen, um zum Stadion zu kommen.“
MVG organisiert Sonderbetrieb für die Anreise der Fans
Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG hat als Reaktion auf den Streik kurzfristig Maßnahmen ergriffen, um die Anreise zu erleichtern. Dazu gehören:
- Ein Sonderbetrieb der U-Bahn am Abend des Spieltages.
- Eine Aufstockung des Bus-Transfers ab der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke.
- Zusätzliche Shuttlebusse vom Parkplatz des FC Bayern Campus, der nur zwei Kilometer von der Allianz Arena entfernt liegt.
Kompany sieht Pokalspiel als entscheidende Herausforderung
Für Vincent Kompany ist das Spiel gegen RB Leipzig ein „Must-Spiel“, bei dem der Einzug ins Halbfinale auf dem Spiel steht. Beide Teams trafen in dieser Saison bereits zweimal in der Bundesliga aufeinander, mit deutlichen Siegen des FC Bayern (6:0 und 5:1). Kompany vermied es jedoch, den DFB-Pokal im Vergleich zur Bundesliga oder Champions League zu bewerten: „Für mich ist es immer schwierig, einzuordnen: Was ist eins, zwei oder drei?“ Der FC Bayern, Rekordsieger des Wettbewerbs, stand zuletzt 2020 im Finale.
Der Streik im Nahverkehr stellt somit eine zusätzliche Herausforderung für alle Beteiligten dar, von den Spielern bis zu den treuen Anhängern, die trotz der Widrigkeiten das Stadion füllen wollen.



