Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Masters in Madrid eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Der 35-jährige Tennisprofi aus Warstein war gegen den an Position 33 gesetzten US-Amerikaner Alex Michelsen chancenlos und verlor nach lediglich 57 Minuten Spielzeit mit 2:6 und 1:6.
Struff ohne Mittel gegen Michelsen
Der deutsche Routinier fand von Beginn an kein Rezept gegen das druckvolle Spiel seines Kontrahenten. Michelsen setzte Struff immer wieder unter Druck und ließ ihm kaum Zeit, sein eigenes Spiel aufzuziehen. Bereits nach wenigen Spielen war klar, dass Struff an diesem Tag nicht an seine Bestleistung anknüpfen konnte.
Schwierige Saison für den Warsteiner
In einer ohnehin schon schwierigen Saison hatte sich Struff nach seinem Auftakterfolg gegen den Franzosen Alexandre Müller noch Hoffnungen auf eine längere Turnierteilnahme gemacht. Doch gegen Michelsen war er von Anfang an auf verlorenem Posten. Die Enttäuschung über das frühe Aus war dem erfahrenen Spieler anzusehen.
Madrid eigentlich ein Lieblingsturnier
Das Masters-Turnier in Madrid liegt Struff normalerweise besonders gut. Im Jahr 2023 gelang ihm dort mit dem Einzug ins Finale einer der größten Erfolge seiner Karriere. Ein Jahr später erreichte er immerhin das Achtelfinale. In beiden Jahren brachte er den spanischen Superstar Carlos Alcaraz an den Rand einer Niederlage. Umso bitterer ist nun das frühe Aus in der zweiten Runde.
Für Struff geht es nun darum, sich für die nächsten Turniere zu sammeln und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Die Konkurrenz auf der ATP-Tour ist groß, und der 35-Jährige muss Wege finden, um gegen jüngere, aufstrebende Spieler wie Michelsen bestehen zu können.



