Undav nutzt Torwartfehler: Stuttgart schlägt Leipzig im Champions-League-Rennen
Stuttgart schlägt Leipzig dank Undav-Tor nach Torwartpatzer

Stuttgart feiert wichtigen Sieg im Champions-League-Rennen

Im hochkarätigen Duell der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart einen entscheidenden Erfolg errungen. Gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig setzten sich die Schwaben am Sonntag mit 1:0 durch und festigten damit ihre Position im Rennen um die begehrten Champions-League-Plätze. Der Siegtreffer fiel in der 56. Minute nach einem folgenschweren Fehler des Leipziger Torwarts.

Undav bestraft Vandevoordt-Patzer eiskalt

Deniz Undav, der in beeindruckender Form auflaufende Nationalstürmer des VfB, nutzte einen bösen Patzer von RB-Torwart Maarten Vandevoordt zur Entscheidung. Nach einem verhängnisvollen Fehlpass des Torhüters landete der Ball bei Chris Führich, der Undav bediente. Der Stürmer zeigte Nervenstärke und schob den Ball locker in die rechte Ecke – sein 16. Saisontor und bereits der fünfte Treffer in der fünften Bundesliga-Partie in Serie.

„Leipzig ist vielleicht frischer, aber wir sind definitiv im Rhythmus“, hatte Undav vor dem Spiel bei DAZN erklärt. Diese Einschätzung bewahrheitete sich eindrucksvoll auf dem Platz. Für den Stürmer war es bereits der zweite besondere Moment gegen Leipzig, nachdem er vor etwas über zwei Jahren seinen ersten Bundesliga-Dreierpack gegen die Sachsen erzielt hatte.

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Verpasste Chancen und taktische Entscheidungen

Die erste Halbzeit war von vielen Mittelfeld-Duellen geprägt, mit wenig Risiko und kaum Torchancen. Dennoch hätten die Leipziger in Führung gehen müssen, als Christoph Baumgartner in der 33. Minute völlig frei vor VfB-Torwart Alexander Nübel auftauchte, den Ball aber klar übers Tor schoss.

Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 1:2 in der Europa League gegen Porto nur auf zwei Positionen verändert: Chris Führich und Luca Jaquez begannen statt Nikolas Nartey und Jeff Chabot. Bei Leipzig rotierte Trainer Ole Werner nach dem 2:1 gegen Augsburg lediglich Ezechiel Banzuzi für Brajan Gruda ins Team.

Leipzig bleibt blass nach Rückstand

Nach dem Rückstand reagierte Werner mit mehreren Wechseln, darunter die Hereinnahme von Gruda für Banzuzi sowie später Xaver Schlager, Johan Bakayoko und Conrad Harder. Auch Hoeneß setzte nach knapp 70 Minuten auf gleich drei frische Kräfte: Maximilian Mittelstädt, Nartey und Tiago Tomàs sollten mithelfen, die Führung ins Ziel zu bringen.

Doch von den im zweiten Durchgang insgesamt blassen Leipzigern kam kaum noch etwas. Die Schwaben verteidigten die wenigen RB-Angriffe konsequent und verdienten sich mit viel Einsatz die drei Heim-Punkte. Die einzige gute Chance der Leipziger vergab Verteidiger Willi Orban in der Nachspielzeit, als sein Kopfball am Pfosten des VfB-Tores landete.

Tabellensituation und Ausblick

Mit diesem wichtigen Sieg liegt Stuttgart als Vierter nun drei Punkte vor Leipzig in der Bundesliga-Tabelle. Für den VfB war es bereits das 42. Pflichtspiel der Saison, während RB zwölfmal weniger antreten musste – ein Faktor, der sich in der Frische der Mannschaften bemerkbar machte.

Vor 57.500 Zuschauern im Stadion zeigte sich, wie wichtig beiden Vereinen diese Partie war. Die Stuttgarter konnten ihre starke Heimstärke unter Beweis stellen und positionieren sich nun optimal für die letzten Saisonspiele im Kampf um die internationalen Plätze.

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