Werder-Trainer Thioune warnt vor Selbstzufriedenheit trotz Siegesserie
Thioune warnt Werder vor Selbstzufriedenheit trotz Siegen

Werder-Trainer Thioune warnt vor Selbstzufriedenheit trotz aktueller Siegesserie

Der Trainer von Werder Bremen, Daniel Thioune, zeigt sich vor dem wichtigen Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05 besorgt. Trotz der jüngsten Erfolge seiner Mannschaft mahnt der 51-Jährige zur Vorsicht und betont, dass der Klassenerhalt noch lange nicht gesichert ist.

Erfolge gegen Abstiegskonkurrenten geben Hoffnung

Aus den letzten drei Begegnungen mit direkten Konkurrenten im Abstiegskampf hat Werder Bremen sechs Punkte geholt. Diese Ausbeute stimmt in Bremen grundsätzlich optimistisch, obwohl die Niederlage gegen den FC St. Pauli vor drei Wochen mit 1:2 noch in schlechter Erinnerung ist. Dennoch bleibt die Situation prekär: Sollte das Team keine weiteren Punkte zu den aktuell 25 hinzugewinnen, droht mit großer Wahrscheinlichkeit der Abstieg.

„Eine Mannschaft, die 13 Spiele in Folge nicht gewonnen hat, sollte sich nicht in Sicherheit wähnen, nur weil sie mal zwei Spiele in Folge gewonnen hat“, erklärt Thioune deutlich. Der Trainer nimmt seine Spieler zwar weiterhin als konzentriert wahr, warnt aber gleichzeitig vor übermütigen Reaktionen. „Wir müssen weiterhin die Ruhe bewahren und sollten nicht zum Höhenflug ansetzen. Wir wissen alle, was vor drei, vier Wochen noch war“, fügt er hinzu.

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Schwieriger Start unter Thioune überwunden

Die ersten drei Partien unter der Leitung von Daniel Thioune endeten allesamt mit Niederlagen. Besonders die Pleite bei St. Pauli markierte einen Tiefpunkt für die Bremer, obwohl die Leistungen nicht durchweg schlecht waren. Die Hoffnung kehrte erst mit dem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim zurück.

„Das Selbstbewusstsein wächst natürlich mit den Siegen“, räumt Thioune ein. Als Beispiel nennt er das Spiel gegen Union Berlin, bei dem nach dem frühen 0:1-Rückstand niemand den Eindruck hatte, dass es eine deutliche Niederlage geben würde. Der 4:1-Sieg gegen die Berliner gilt als einer der reifsten Auftritte der gesamten Saison, bei dem Werder in Überzahl phasenweise überlegen spielte und die taktischen Anpassungen des Trainers fruchteten.

Ziel: Weitere Punkte gegen Mainz und Wolfsburg

Gegen Mainz am Sonntag und sechs Tage später in Wolfsburg sollen im besten Fall weitere Siege folgen. Thioune betont jedoch: „Es sollte nicht das Ziel sein, nur nicht zu verlieren.“ Der Trainer ist sich sicher, dass der Kampf um den Klassenerhalt bis zum Saisonende eng bleiben wird. „Wenn ich es mir aussuchen dürfte, hätte ich kein Problem damit, rechnerisch schon am 30. Spieltag gerettet zu sein“, so seine klare Aussage.

Die Warnung des Trainers ist deutlich: Trotz der positiven Entwicklung der letzten Wochen darf sich Werder Bremen nicht in falscher Sicherheit wiegen. Jeder Punkt bleibt im Abstiegskampf der Bundesliga wertvoll, und die Mannschaft muss weiterhin mit höchster Konzentration auftreten.

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