Thioune fordert mehr von Werder-Rekordtransfer Mbangula - „Wir erwarten Qualität“
Thioune zu Werder-Rekordtransfer: Mehr von Mbangula erwartet

Thioune stellt klare Forderungen an Werder-Bremens Rekordtransfer

Der belgische Fußballspieler Samuel Mbangula bleibt der teuerste Neuzugang von Werder Bremen in der aktuellen Saison. Mit einem Transfervolumen von rund zehn Millionen Euro, die der finanziell angeschlagene Bundesligist an Juventus Turin zahlte, beanspruchte dieser Transfer einen Großteil des gesamten Transferbudgets. Vor dem anstehenden Heimspiel gegen den FC Bayern München am Samstag um 15:30 Uhr, das live bei Sky übertragen wird, hat Trainer Daniel Thioune nun eine deutliche Botschaft an den bislang enttäuschenden Spieler gerichtet – gleichzeitig aber auch Zuversicht signalisiert.

Offenes Gespräch und klare Erwartungen

Thioune beschrieb die aktuelle Situation als eine Phase, in der beide Seiten mehr erwarten. „Aktuell befinden wir uns in einer Situation, in der er sich mehr wünscht und in der auch wir mehr von ihm erwartet haben“, erklärte der Trainer. Ein persönliches Gespräch mit dem 22-jährigen Mbangula habe bereits stattgefunden, wobei der Spieler sich als sehr offen erwiesen habe. „Danach haben wir die Tür auch zugemacht. Jetzt schauen wir nach vorne“, betonte Thioune und unterstrich damit den Willen, gemeinsam an einer Verbesserung zu arbeiten.

Für den Bremer Trainer steht fest, dass die hohe Investition eine entsprechende Leistung rechtfertigen muss. „Wenn man für so einen Spieler ein paar Chips auf den Tisch legt, dann hat er eine gewisse Qualität. Und wir haben auch den Anspruch, dass wir diese Qualität nutzen und er sie auf den Platz bringt“, so Thioune. Bislang sei diese Qualität jedoch sowohl im Spiel als auch im Training zu wenig sichtbar gewesen.

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Konkrete Kritik und Zukunftsperspektive

Thioune verwies konkret auf die verpasste Großchance von Mbangula im Spiel gegen Freiburg, das Werder Bremen mit 0:1 verlor und das zugleich das erste Spiel unter Thiounes Leitung war. „Ich finde: Wenn ein Spieler von seiner Qualität auf dem Platz steht, dann muss er den Unterschied ausmachen. Den Unterschied hätte er machen können bei seiner Riesen-Torchance in Freiburg“, kritisierte der Trainer deutlich.

Nun liege der Fokus darauf, dass Mbangula kontinuierlich hart arbeite und sich in das Team einfüge. „Jetzt geht es darum, dass er weiter fleißig und beharrlich arbeitet und dann auch ins Qualifying mit allen anderen geht. Das hat er diese Woche getan, das hätte ich mir in den ersten zwei Tagen mehr gewünscht von ihm“, erklärte Thioune. Trotz der bisherigen Enttäuschung zeigte sich der Trainer optimistisch für die Zukunft: „Ich glaube, wir werden alle noch sehr viel Freude an ihm haben.“

Die Situation verdeutlicht die hohen Erwartungen, die mit einem Rekordtransfer verbunden sind, und unterstreicht gleichzeitig die Geduld, die der Verein und der Trainer aufbringen, um das Potenzial von Mbangula voll auszuschöpfen.

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