Tor-Wende gegen Stuttgart: Die verrückteste VAR-Szene der Saison!
Tor-Wende gegen Stuttgart: Verrückteste VAR-Szene der Saison

Tor-Wende gegen Stuttgart: Die verrückteste VAR-Szene der Saison!

Beim 3:3 des VfB Stuttgart beim Tabellenletzten Heidenheim sorgte eine völlig verrückte VAR-Szene für eine spektakuläre Tor-Wende. Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) entschied nach Videoüberprüfung auf Elfmeter für Heidenheim, obwohl Stuttgart gerade in Führung gegangen war.

Die entscheidende Szene

Beim Stand von 1:1 kam es in der 31. Minute zu dramatischen Szenen. Nach einer vermeintlich sauberen Balleroberung von Maximilian Mittelstädt im eigenen Strafraum konterte der VfB Stuttgart aus – Serhou Guirassy traf nach feiner Drehung zum 2:1. Doch plötzlich meldete sich der Video-Assistent bei Schiedsrichter Stegemann.

Der Unparteiische begutachtete den Zweikampf von Mittelstädt gegen Eren Dinkci im Sechzehner noch einmal genau. Der deutsche Nationalspieler traf den Offensivspieler klar am rechten Sprunggelenk. Die logische Entscheidung lautete: Elfmeter für Heidenheim! Es handelte sich um den ersten Strafstoß überhaupt für den Abstiegskandidaten in dieser Saison.

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Diesen verwandelte Bayern-Leihgabe Ibrahimovic (34.) sicher. Statt 2:1 für Stuttgart hieß es plötzlich 2:1 für Heidenheim. Es war wohl die verrückteste VAR-Szene der gesamten Saison, denn ein Tor-weg-Elfer-da-Treffer hatte es in dieser Spielzeit noch nicht gegeben.

Mittelstädts besondere Rolle

Nur zehn Minuten später bekam der VfB Stuttgart wiederum einen Strafstoß zugesprochen, nachdem Conteh Chema foulte. Mittelstädt durfte seinen Patzer wiedergutmachen und traf zum 2:2 vom Punkt. Der Linksverteidiger wurde damit zum ersten Profi seit 2023, der in einem Spiel sowohl einen Elfmeter verschuldete als auch verwandelte.

Chris Führich hatte den VfB nach einem Schöppner-Fehler bereits in der 5. Minute in Führung gebracht. Dinkci glich mit seinem ersten Saisontor in der 20. Minute aus, bevor die spektakuläre VAR-Szene folgte.

Weitere VAR-Kontroversen

Dann folgte der nächste VAR-Aufreger: Wieder wurde Demirovic ein Treffer gestrichen, diesmal stand der Angreifer knapp im Abseits (73.). Zu allem Überfluss ließ sich der Europa-League-Teilnehmer nach einem Hendriks-Ballverlust auch noch auskontern.

Conteh traf in der 82. Minute zum 3:2 für Heidenheim. Doch das letzte Wort hatte wieder der VfB Stuttgart – der eingewechselte Deniz Undav sorgte in der 88. Minute für den 3:3-Endstand.

Das spektakuläre Remis zeigte erneut, wie sehr der Video-Assistent moderne Fußballspiele beeinflussen kann. Die Tor-Wende von Stuttgart zu Heidenheim wird als eine der denkwürdigsten Szenen dieser Bundesliga-Saison in Erinnerung bleiben.

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