Rekord-TSG Hoffenheim trotzt internen Querelen und siegt klar gegen SC Freiburg
TSG Hoffenheim trotzt Querelen und schlägt SC Freiburg klar

Hoffenheimer Rekordserie trotz interner Turbulenzen

Die TSG Hoffenheim hat am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein deutliches Zeichen gesetzt und den SC Freiburg mit 3:0 (0:0) besiegt. Dieser Sieg ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Nicht nur festigt er die Position der Kraichgauer als Tabellendritter und damit auf einem direkten Champions-League-Platz, sondern markiert auch den achten Heimsieg in Folge – ein neuer Vereinsrekord in der 600. Erstliga-Partie der TSG.

Spielverlauf und Tore

Das Spiel begann mit deutlicher Dominanz der Hoffenheimer, die bereits in der 5. Minute durch Andrej Kramaric ein Tor erzielten, das jedoch wegen Abseitsstellung aberkannt wurde. Die Freiburger, die auf mehrere Stammspieler verzichten mussten, hielten sich in der Defensive tapfer und verhinderten bis zur Pause weitere große Torchancen.

Die Entscheidung fiel kurz nach Wiederanpfiff: Fisnik Asllani erzielte in der 46. Minute mit einem Kopfball das 1:0. Nur fünf Minuten später erhöhte Ozan Kabak ebenfalls per Kopf nach einer Ecke auf 2:0. Beide Tore wurden von Außenverteidiger Vladimir Coufal vorbereitet. In der Nachspielzeit krönte Joker Valentin Gendrey (90.+5) den verdienten Sieg zum 3:0-Endstand.

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Hintergrund der Querelen

Der Sieg kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt für die TSG. Erst am Vortag war ein interner Machtkampf beigelegt worden: Geschäftsführer Andreas Schicker bleibt im Amt, während Interims-Chef Christoph Henssler seinen Rücktritt erklärte. „Die Themen haben Kraft gekostet. Letztendlich haben wir alles gut hinbekommen“, sagte Schicker vor dem Spiel. „Ich hoffe jetzt auf Ruhe. Wir brauchen diese Ruhe, um unsere Ziele zu erreichen.“

Sportlich hatte die TSG zuvor bei Bayern München eine 1:5-Niederlage hinnehmen müssen, davor jedoch fünf Spiele in Folge gewonnen. Gegen Freiburg gelang die Rückkehr zur Erfolgsspur – und das Ende einer negativen Serie: Die Breisgauer hatten zuvor neun Pflichtspiele in Folge nicht gegen Hoffenheim verloren.

Auswirkungen auf die Tabelle

Mit diesem Sieg festigen die Hoffenheimer ihren dritten Tabellenplatz und bleiben damit auf Kurs Richtung Champions League. Für den SC Freiburg, der am Dienstag noch ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen war, war es eine verdiente Niederlage. Coach Julian Schuster musste gesperrt auf der Tribüne Platz nehmen, Co-Trainer Lars Voßler übernahm die Betreuung.

Die 22.679 Zuschauer in der Hoffenheimer Arena erlebten eine überzeugende Leistung ihrer Mannschaft, die trotz personeller Engpässe – Tim Lemperle verletzt, Kevin Akpoguma gesperrt – ihre Stärken ausspielte. Nationalkeeper Oliver Baumann blieb bis auf wenige gefährliche Momente in der zweiten Halbzeit weitgehend unbehelligt.

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