Oberliga Nord: TSG Neustrelitz startet mit Kaltstart gegen Tabellendritten Eintracht Mahlsdorf
TSG Neustrelitz: Kaltstart gegen Eintracht Mahlsdorf in Oberliga

Oberliga Nord: TSG Neustrelitz startet mit Kaltstart gegen Tabellendritten Eintracht Mahlsdorf

Mit zwei Wochen Verspätung beginnt für die TSG Neustrelitz die zweite Halbserie der Oberliga Nord. Der Kunstrasenplatz am Rosenhag ist mittlerweile vom Schnee befreit und das Grün sichtbar, sodass dem Anpfiff am Sonntag nichts mehr im Wege stehen sollte. Nach zuletzt zwei witterungsbedingten Absagen gegen Anker Wismar und Dynamo Schwerin steht der Fußball-Oberligist nun vor dem Start in die entscheidende Phase der Saison.

Härtetest zum Auftakt gegen Tabellendritten

Am Sonntag ab 13 Uhr treten die Residenzstädter bei Eintracht Mahlsdorf an. Es handelt sich um ein echtes Topspiel, denn der Tabellendritte aus Berlin empfängt den Vierten aus Neustrelitz. Die Tabellennachbarn trennen in der aktuellen Tabelle lediglich einen Zähler, was die Bedeutung dieser Begegnung unterstreicht. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Mahlsdorf-Sportchef Lothar Hamann, der das Amt zuvor bei der TSG ausübte und somit die Gegner bestens kennt.

Für die Neustrelitzer wird es jedoch ein echter Kaltstart sein. „Wir konnten in der Vorbereitung aufgrund der Witterung fußballerisch und taktisch nichts machen, konnten in den Einheiten keine Inhalte packen“, erklärte TSG-Trainer Thomas Franke. Seit dem Auftakt der Vorbereitung im Januar war für die Mannschaft aufgrund der Minustemperaturen sowie Schnee und Eis auf den Trainingsplätzen kaum ein geregeltes Mannschaftstraining möglich.

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Minimale Vorbereitung und taktische Herausforderungen

Die Residenzstädter konnten in den vergangenen Wochen lediglich sechs oder sieben Einheiten auf dem Platz absolvieren, wie der TSG-Coach weiter ausführte. Insgesamt bestritten die Neustrelitzer lediglich ein einziges Testspiel. Im Rahmen des Trainingslagers ging es am 17. Januar gegen den SC Weimar mit einem 4:1-Erfolg. Seitdem haben die Neustrelitzer kein Fußballspiel mehr bestritten, was die Vorbereitung erheblich erschwert hat.

Dennoch blickt Trainer Thomas Franke nicht mehr nach hinten, sondern konzentriert sich voll auf die anstehende Aufgabe. Am 18. Spieltag in der Staffel Nord wartet der Vorjahresdritte auf die TSG. Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem 1:1-Unentschieden, was die Ausgangslage spannend macht. „Mahlsdorf konnte auf seinem Kunstrasenplatz trainieren und zuletzt auch zwei Testspiele bestreiten. Dadurch haben sie schon einen Vorteil. Wir werden aber alles in dem Topspiel reinhauen. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten“, so Franke.

Vollzähligkeit und taktische Anpassungen

Positiv für die TSG ist, dass der Trainer die Reise in Richtung Hauptstadt mit voller Kapelle antreten kann. Alle Spieler stehen zur Verfügung, was angesichts der schwierigen Vorbereitung ein wichtiger Faktor sein könnte. Die Mahlsdorfer wollten bereits vor einer Woche zu Hause gegen den SV Siedenbollentin in die zweite Saisonhälfte starten, doch diese Partie wurde kurzfristig abgesetzt.

Die TSG-Kicker um Nick Höfer wollen drei Punkte vom Rosenhag entführen und damit den direkten Tabellennachbarn überholen. In der Vorsaison verloren die Neustrelitzer das Auswärtsspiel in Mahlsdorf, doch diesmal hoffen sie auf eine positive Wendung. Die Kombination aus Kaltstart, minimaler Vorbereitung und dem starken Gegner macht dieses Spiel zu einer echten Bewährungsprobe für die Mannschaft von Thomas Franke.

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