TSV 1860 startet Vorbereitung mit gemischten Nachrichten
Der TSV 1860 München hat die Vorbereitungen auf das kommende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim II (Freitag, 19 Uhr) aufgenommen. Während die Mannschaft intensiv für den wichtigen Ligakampf trainiert, gibt es sowohl positive als auch besorgniserregende Entwicklungen im Trainingsbetrieb der Giesinger.
Manuel Pfeifer feiert Comeback im Mannschaftstraining
Eine erfreuliche Nachricht für die Löwen: Der länger verletzte Schienenspieler Manuel Pfeifer ist nach seiner individuellen Laufeinheit nun wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der 26-jährige Österreicher, der zuletzt bereits erste Schritte auf dem Platz unternommen hatte, trainierte gemeinsam mit den Reservisten und dem ebenfalls genesenen Kapitän Jesper Verlaat. Cheftrainer Markus Kauczinski kann damit bald wieder auf einen weiteren Spieler für den Spieltagskader zurückgreifen, was die personellen Optionen deutlich erweitert.
Startelf trainiert separat – Platzverhältnisse als großes Problem
Die Sieger-Startelf des letzten Heimspiels gegen den FC Hansa Rostock (1:0) absolvierte hingegen ein separates Programm. Die Spieler um Matchwinner Thore Jacobsen trainierten ausschließlich im Kraftraum und auf dem Ergometer, während Torhüter Thomas Dähne als einziger Stammspieler am Mannschaftstraining teilnahm. Dähne äußerte sich kritisch zu den aktuellen Platzverhältnissen: „Der Trainingsplatz ist nicht in so einem guten Zustand, er ist einfach knüppelhart. Dadurch haben die Spieler auch Probleme.“
Der erfahrene Keeper betonte, dass man diese Umstände zwar nicht als Ausrede nutzen dürfe, aber für ihn als Torwart sei es „auch nicht so geil, wenn du dich da jedes Mal auf die Asphaltpiste draufschmeißen musst.“ Besonders angesichts der vielen Verletzten im Kader sei diese Situation äußerst ungünstig. Trainer Kauczinski hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Profis tageweise aus dem Trainingsbetrieb genommen, um Verletzungen vorzubeugen.
Anpassung an schwierige Bedingungen notwendig
Dähne machte deutlich, dass die Mannschaft das Training an die schlechten Platzverhältnisse anpassen müsse, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, mit den gegebenen Umständen umzugehen: „Wir haben nicht die Mittel, dass wir sagen, wir reißen den Platz raus und bauen einen neuen drauf.“ Für wichtige Stammspieler gelte dennoch: „Wenn einer ein paar Tage nicht trainieren kann, aber im Abschlusstraining fit ist, dann muss er spielen.“
Die Löwen stehen somit vor der Herausforderung, sich trotz suboptimaler Trainingsbedingungen optimal auf das Auswärtsspiel vorzubereiten. Während die Rückkehr von Manuel Pfeifer neuen Schwung in den Kader bringt, bleiben die Platzverhältnisse ein ernstzunehmendes Problem, das die Vorbereitung erschwert.



