U21-EM-Qualifikationsspiel nach Zusammenbruch des Türkei-Trainers abgebrochen
Das U21-EM-Qualifikationsspiel zwischen Kroatien und der Türkei ist am Dienstagabend aufgrund eines schwerwiegenden medizinischen Notfalls an der Seitenlinie unterbrochen worden. Der Trainer der türkischen U21-Nationalmannschaft, Egemen Korkmaz, brach während der laufenden Partie zusammen und musste umgehend medizinisch versorgt werden.
Dramatische Szenen an der Seitenlinie
Das Spiel fand in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0 statt, als sich die dramatischen Ereignisse zutrugen. Türkischen Medienberichten zufolge hatte sich der 43-jährige Korkmaz zuvor über eine Gelb-Rote-Karte gegen den türkischen Spieler Demir Ege Tiknaz in der 36. Minute aufgeregt. Kurz darauf, als er seine Jacke auszog, brach der ehemalige Nationalspieler der Türkei am Seitenrand zusammen.
Der Schiedsrichter reagierte umgehend und unterbrach die Partie. Beide Mannschaften wurden in die Kabinen geschickt, während medizinisches Personal sich um den bewusstlosen Trainer kümmerte. Ein herbeigerufener Krankenwagen brachte Korkmaz anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er weiter behandelt wird.
Keine offiziellen Informationen zum Gesundheitszustand
Bislang haben weder der türkische noch der kroatische Fußballverband eine offizielle Stellungnahme zum Gesundheitszustand von Egemen Korkmaz abgegeben. Der Trainer übernahm die U21-Nationalmannschaft der Türkei erst im Mai 2025 und galt als vielversprechende Nachwuchskraft im türkischen Fußball.
Die Unterbrechung des Spiels wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere ob die Partie zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder neu angesetzt werden muss. Die UEFA als ausrichtender Verband muss nun über das weitere Vorgehen entscheiden.
Dieser Vorfall erinnert an ähnliche medizinische Notfälle im Profifußball und unterstreicht die Bedeutung umfassender medizinischer Versorgung bei Sportveranstaltungen. Die schnelle Reaktion aller Beteiligten wurde von Beobachtern gelobt, doch die Sorge um den Gesundheitszustand des Trainers bleibt groß.



