St. Paulis Torwart Vasilj jagt persönlichen Rekord vor Gladbach-Duell
Vasilj jagt Rekord vor Gladbach-Duell

St. Paulis Torwart Nikola Vasilj im Anlauf auf persönlichen Rekord

Nach zwei überzeugenden Auftritten in der Bundesliga steht St. Paulis Torhüter Nikola Vasilj vor einer besonderen persönlichen Herausforderung. Der 30-jährige Bosnier konnte sich in den letzten beiden Spielen gegen Hoffenheim und Frankfurt über zwei Spiele ohne Gegentor freuen und baut damit eine beeindruckende Serie auf.

Defensivstarke Leistungen als Teamerfolg

Beim 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim in der Vorwoche wurde Vasilj mit neun Paraden zum unumstrittenen Matchwinner. Ganz anders gestaltete sich das anschließende 0:0 gegen Eintracht Frankfurt. „Ich hatte nicht wirklich viel zu tun, aber das ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft, die einen tollen Defensiv-Job gemacht hat“, zeigte sich der Nationaltorhüter bescheiden nach dem Spiel.

Dennoch leistete Vasilj seinen wichtigen Beitrag zum zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor. Besonders bemerkenswert: Er gewann das Duell mit Frankfurts Jonathan Burkardt, der ihm im Hinspiel noch zwei Treffer geliefert hatte. „Er hatte diesmal nur einen Kopfball, wir haben ihm so gut wie nichts erlaubt. Ich habe jetzt aber nicht speziell auf ihn geachtet“, erklärte der Torwart nach dem Spiel.

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Rekordjagd vor wichtiger Begegnung

Mittlerweile steht Vasilj bei 208 Minuten ohne Gegentor in der aktuellen Bundesliga-Saison. Damit nähert er sich seinem persönlichen Rekord aus der vergangenen Spielzeit, als ihm eine Serie von 287 Minuten ohne Gegentor gelang. Diesen Bestwert will der Torhüter am Freitagabend (20.30 Uhr, Sky) ausbauen, wenn St. Pauli zum wichtigen Kellerduell bei Borussia Mönchengladbach antritt.

Die Begegnung hat für Vasilj eine besondere Bedeutung, denn beim Hinspiel in Hamburg hatte der Bosnier mit einem fatalen Fehlpass am eigenen Strafraum die 0:4-Pleite gegen den damaligen Tabellenletzten eingeleitet. Ausgerechnet sein bosnischer Nationalmannschaftskollege Haris Tabakovic erzielte damals zwei der vier Treffer für die Gäste.

Finale Atmosphäre seit Jahresbeginn

Vasilj betonte die Bedeutung des anstehenden Spiels: „Wir müssen das zuletzt hohe Niveau halten. Besonders das nächste Spiel gegen den direkten Rivalen Mönchengladbach ist sehr wichtig. Sie sind in Reichweite, nur ein Punkt entfernt. Letztlich ist seit Jahresbeginn jedes Spiel für uns ein Finale.“

Die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler steht damit vor einer entscheidenden Phase der Saison. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den direkten Konkurrenten aus Mönchengladbach könnte ein Erfolg am Freitag wichtige Weichen für den weiteren Saisonverlauf stellen. Vasilj und seine Mitspieler wissen, dass sie ihre defensive Stabilität auch in Gladbach unter Beweis stellen müssen, um die positive Entwicklung der letzten Wochen fortzusetzen.

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