VfB Stuttgart siegt gegen RB Leipzig: Undav entscheidet Champions-League-Duell
VfB Stuttgart besiegt RB Leipzig im Champions-League-Kampf

VfB Stuttgart triumphiert im Champions-League-Duell gegen RB Leipzig

In einem hochklassigen und intensiven Bundesliga-Spiel hat der VfB Stuttgart einen wichtigen Sieg im Kampf um die begehrten Champions-League-Plätze errungen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß setzte sich am Samstagabend mit 1:0 (0:0) gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig durch und baute damit ihre Position in der Tabelle aus.

Undavs Treffer entscheidet temporeiches Spiel

Deniz Undav erzielte in der 56. Minute mit seinem bereits 16. Saisontor den entscheidenden Treffer für die Schwaben. Der Stürmer nutzte dabei einen folgenschweren Fehlpass von Leipziger Torhüter Marten Vandevoordt, der den Ball direkt in die Füße von Chris Führich spielte. Führich bediente nur noch Undav, der kaltblütig zum 1:0 einschob.

Das Spiel war von Beginn an temporeich und intensiv. Beide Mannschaften suchten den direkten Weg nach vorne, standen aber gleichzeitig defensiv stabil. Erst in der zweiten Halbzeit fiel die Entscheidung, nachdem VfB-Keeper Alexander Nübel zuvor mit einer Glanzparade gegen Nicolas Seiwald (53.) und unter Mithilfe des Pfostens noch den Rückstand verhindert hatte.

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Wichtiger Schritt Richtung Champions League

Mit diesem Sieg festigte der VfB Stuttgart seine Position als Tabellenvierter. Acht Spieltage vor Saisonende haben die Schwaben nun drei Punkte Vorsprung auf RB Leipzig, der als Tabellenfünfter zurückfiel. Das direkte Duell war damit von besonderer Bedeutung im Rennen um die Teilnahme an der Königsklasse.

Trainer Sebastian Hoeneß hatte im Vorfeld die Bedeutung des Spiels betont: "Es treffen zwei sehr gute Mannschaften aufeinander. Wir müssen abliefern." Sein Team setzte diese Vorgabe in beeindruckender Weise um und verteidigte die knappe Führung in der Schlussphase souverän.

Gelungene Generalprobe für Europa-League-Rückspiel

Der Sieg gegen Leipzig war zugleich eine gelungene Generalprobe für das wichtige Rückspiel in der Europa League. Am Donnerstag reist der VfB Stuttgart zum FC Porto, wo die Schwaben nach der 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel noch den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen wollen. Es wäre der erste Einzug in ein Europapokal-Viertelfinale seit 28 Jahren für den traditionsreichen Verein.

Im Vergleich zur Partie gegen Porto hatte Hoeneß seine Startelf nur auf zwei Positionen verändert: Luca Jaquez und Chris Führich begannen anstelle von Jeff Chabot und Nikolas Nartey. Bei Leipzig ersetzte Ezechiel Banzuzi Brajan Gruda.

Spannende Schlussphase mit Pfostentreffer

In der Nachspielzeit gab es noch einmal Herzklopfen für die Stuttgarter Fans, als Willi Orban in der 92. Minute mit einem Kopfball den Pfosten traf. Doch der VfB hielt die knappe Führung über die Zeit und sicherte sich damit drei äußerst wertvolle Punkte.

Die Stuttgarter zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei besonders die defensive Stabilität beeindruckte. Die schnellen Leipziger Gegenstöße über Yan Diomande oder Antonio Nusa wurden von der VfB-Abwehr meistens frühzeitig unterbunden. Auf der anderen Seite brachte auch eine Druckphase der Stuttgarter die Leipziger nicht aus der Ruhe, bis der entscheidende Fehler von Vandevoordt fiel.

Mit diesem wichtigen Sieg hat der VfB Stuttgart seine Ambitionen im Kampf um die Champions League eindrucksvoll unterstrichen und sendet gleichzeitig ein starkes Signal vor dem wichtigen Europa-League-Rückspiel in Portugal.

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