VfB Stuttgart braucht Jeff Chabot: Hoeneß darf den Abwehrfels nicht erneut draußen lassen
Die Entscheidung von VfB-Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeneß (43) sorgte für Überraschung und erwies sich im Nachhinein als folgenschwerer Fehler. Im Spiel gegen den FC St. Pauli setzte der Coach den erfahrenen Innenverteidiger Jeff Chabot (27) auf die Bank – eine von nur zwei Personaländerungen in einer ansonsten kaum durchgeführten Rotation.
Defensive Wackelpartie ohne den Abwehr-Jeff
Ohne die defensive Verlässlichkeit von Jeff Chabot zeigte die VfB-Abwehr ungewohnte Schwächen. Gegen die Hamburger, die statistisch den zweitschlechtesten Angriff der gesamten Liga stellen, ließen die Stuttgarter auffällig viele Chancen zu und mussten am Ende eine verdiente Niederlage hinnehmen. Diese Pleite unterstreicht eindrücklich, wie sehr der DFB-Pokal-Sieger auf die Abwehrkante Chabot angewiesen ist.
Bezeichnend ist die Statistik: In der aktuellen Bundesliga-Saison fehlte der Verteidiger erst dreimal im Kader – bei der 0:5-Klatsche gegen Bayern München, dem chaotischen 3:2 gegen Augsburg und nun der Niederlage gegen St. Pauli. Jedes Mal zeigte die VfB-Defensive erhebliche Stabilitätsprobleme, wenn Chabot nicht auf dem Platz stand.
Chabot muss gegen Köln zurück in die Startelf
Die Konsequenz liegt auf der Hand: Gegen seinen ehemaligen Verein, den 1. FC Köln, muss Jeff Chabot am Samstag (18.30 Uhr) unbedingt zurück in die Startformation. Für den VfB Stuttgart geht es dabei um zweierlei: Zum einen braucht die Mannschaft die defensive Sicherheit, die der 27-Jährige mit seiner Erfahrung und physischen Präsenz bietet. Zum anderen kann Chabot selbst weiter für eine mögliche WM-Nominierung werben und seine Qualitäten unter Beweis stellen.
Die Personalentscheidung von Trainer Sebastian Hoeneß gegen St. Pauli hat deutlich gemacht, dass Jeff Chabot für den VfB Stuttgart unverzichtbar ist. Ohne den Abwehrfels fehlt den Schwaben die notwendige Stabilität in der Defensive – ein Manko, das sich in entscheidenden Spielen als fatal erweisen kann.



