VfB Stuttgart: Last-Minute-Schock in Mainz – „Zu wenig von allem!“
VfB Stuttgart: Last-Minute-Schock in Mainz

VfB Stuttgart erlebt Last-Minute-Schock in Mainz

Nach einem wilden 2:2-Unentschieden beim FSV Mainz 05 verließen die Spieler des VfB Stuttgart bedröppelt den Platz. Die Partie, die der VfB zwischenzeitlich mit 2:1 führte, endete durch einen späten Ausgleich der Mainzer in der Nachspielzeit. Eine Analyse des Spiels zeigt, warum Stuttgart im Duell mit dem Tabellenletzten erneut seine zwei Gesichter zeigte und damit wertvolle Punkte im Rennen um die Champions League verspielte.

Mangelnde Konstanz bei junger Mannschaft

Der VfB Stuttgart verfügt mit einem Durchschnittsalter von 24,9 Jahren über den viertjüngsten Kader der Bundesliga. In dieser Saison passiert es der jungen Truppe noch zu oft, dass sich starke und schwache Phasen im Spiel abwechseln. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (46) kommentierte nach dem Spiel: „Wir haben die zwei Gesichter des Teams gesehen. Zwischenzeitlich war es zu wenig von allem. Bis wir aus dem Nichts zurück ins Spiel gekommen sind.“ Ermedin Demirovic (27) ergänzte: „Wir hatten viele Fehler im Aufbau, sind nicht mehr auf die zweiten Bälle gegangen. Das spielt Mainz in die Karten, so kamen sie immer besser ins Spiel.“

Fehlende Konsequenz nach gutem Start

Anstatt nach einer vielversprechenden Anfangsphase den Druck aufrechtzuerhalten, ließen die Stuttgarter merklich nach. Es wirkte, als wäre dem Team plötzlich der Stecker gezogen worden. Wohlgemuth erklärte: „Wir hatten zu Beginn den Fokus, sind gut ins Spiel gekommen. Dann haben wir, warum auch immer, etwas Schärfe aus dem Spiel genommen und waren nicht mehr konsequent genug.“ Trainer Sebastian Hoeneß (43) fügte hinzu: „Wir hatten nicht mehr die Kontrolle, haben nicht mehr gut verteidigt. Da wurden wir leichtfertig, waren nicht mehr konsequent genug. Dann kommen die Mainzer ins Spiel, glauben wieder an sich.“

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Kaltschnäuzigkeit der Stürmer rettet Punkt

Zu Beginn der Partie zeigte der VfB eine echte Druckphase, doch Chancen durch Mittelstädt (4.) und Undav (9.) blieben ungenutzt. Mit einer höheren Effizienz hätten die Weichen früh auf einen Sieg gestanden. Nach dieser auffälligen Anfangsphase waren Undav und Demirovic bis zu ihren Treffern fast nicht mehr zu sehen – dennoch drehten sie die Partie innerhalb weniger Sekunden. Wohlgemuth lobte: „Wir haben zwei Stürmer, die aus dem Nichts Tore erzielen können. Dazu sind sie zu jeder Zeit in der Lage. Das zeichnet beide aus.“ Diese Kaltschnäuzigkeit brachte dem VfB zumindest einen Punkt gegen die kämpferischen Mainzer.

Insgesamt bleibt die Bilanz des VfB Stuttgart in Mainz enttäuschend. Die mangelnde Konstanz und fehlende Konsequenz nach Führung kosten wertvolle Punkte im engen Rennen um die internationalen Plätze. Die junge Mannschaft muss lernen, über 90 Minuten hinweg konzentriert und scharf zu agieren, um ihre Ambitionen zu erfüllen.

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