VfL Wolfsburg: Trainer-Frage um Daniel Bauer weiterhin ungeklärt
VfL Wolfsburg: Trainer-Frage um Daniel Bauer ungeklärt

VfL Wolfsburg: Trainer-Frage um Daniel Bauer weiterhin ungeklärt

Die Zukunft von Trainer Daniel Bauer beim VfL Wolfsburg ist weiterhin völlig offen. Trotz des desaströsen 0:4-Auftritts der Niedersachsen in Stuttgart und einer dramatischen Negativserie haben sich die Verantwortlichen des Bundesligisten anscheinend noch zu keiner Entscheidung über den Coach durchringen können.

Bauer kämpft um seinen Job

Daniel Bauer war am Montag nach der deutlichen Niederlage in Stuttgart mit der Aufarbeitung der schwachen Leistung beschäftigt und stand wie gewohnt beim Training auf dem Platz. Ob der 43-Jährige jedoch auch am kommenden Samstag im wichtigen Heimspiel gegen den Hamburger SV noch auf der Trainerbank des VfL Wolfsburg sitzen wird, bleibt fraglich und Gegenstand intensiver Diskussionen.

Die sportliche Situation des Vereins ist mehr als alarmierend: Wolfsburg hat von den vergangenen sechs Bundesligapartien ganze fünf verloren und ist dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Bauer hatte beim VW-Club im Herbst des vergangenen Jahres zunächst interimsmäßig die Nachfolge des glücklosen Niederländers Paul Simonis angetreten und war kurz vor Weihnachten zum festen Chefcoach befördert worden. Eine sportliche Verbesserung unter dem vorherigen U19-Trainer ist jedoch ausgeblieben.

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Kritische Worte von Bauer und Spielern

Von den Verantwortlichen des VfL Wolfsburg hat sich seit der Niederlage in Stuttgart niemand öffentlich geäußert. Bauer selbst kämpft sichtlich um seinen Job und kritisierte in deutlichen Worten die Entwicklungen beim Verein in den vergangenen Jahren. „Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen. Die Atmosphäre und die Kultur innerhalb des Clubs sind aktuell nicht bundesliga-tauglich. Wir müssen ein anderes Mindset in der gesamten Struktur reinbekommen“, hatte der Trainer nach dem enttäuschenden Auftritt im Schwabenland erklärt.

Auch Routinier Yannick Gerhardt fand klare Worte für die prekäre Situation: „Wir müssen uns die letzten Jahre anschauen. Ich bin schon länger dabei. Der Verein sieht gerade nicht so gut aus, ist nicht gesund“, sagte der Mittelfeldspieler bei DAZN. „Wir brauchen auch nicht mehr über Potenzial zu reden. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität ist viel zu groß.“

Dieter Hecking als möglicher Nachfolger

Sollten sich die VfL-Verantwortlichen um Aufsichtsratsboss Sebastian Rudolph tatsächlich für eine Trennung von Daniel Bauer entscheiden, soll laut Informationen ein Kurzzeit-Coach bis zum Saisonschluss versuchen, den ersten Abstieg in der Geschichte des Clubs zu verhindern. Ein heißer Kandidat für diese Aufgabe soll Dieter Hecking sein, der mit den Wolfsburgern im Jahr 2015 den DFB-Pokal gewann und zuletzt beim VfL Bochum vorzeitig gehen musste.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Daniel Bauer die Chance erhält, die Krise des VfL Wolfsburg zu überwinden oder ob die Verantwortlichen einen radikalen Schnitt vornehmen und auf einen erfahrenen Trainer wie Dieter Hecking setzen werden. Die Entscheidung könnte über den weiteren Bundesliga-Verbleib des Traditionsclubs entscheiden.

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