Die SpVgg Greuther Fürth steckt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga fest, doch Trainer Heiko Vogel zeigt sich gelassen. Vor den beiden letzten Saisonspielen gegen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf betonte der Coach, dass weder er noch die Mannschaft unter besonderem Druck stehen. „Wir wissen, in welcher Situation wir stecken“, sagte Vogel. „Wir haben die letzten 17 Spiele immer gewinnen wollen, müssen und sollen.“
Letzte Chance auf Rettung
Als Tabellenvorletzter liegt Fürth punktgleich mit Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig. Ein Sieg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC wäre ein erster Schritt in Richtung Klassenerhalt. Am 34. Spieltag folgt dann das direkte Duell mit Düsseldorf, das über den Relegationsplatz oder die Rettung entscheiden könnte.
Kapitän Hrgota im Fokus
Kapitän Branimir Hrgota, der den Verein nach sieben Jahren verlassen wird, soll der Mannschaft ein Abschiedsgeschenk bereiten. Trotz Gerüchten über ein Interesse von Hertha an dem Stürmer spielen solche Meldungen für Vogel „überhaupt keine Rolle“. Er setzt auf den Routinier: „Wir müssen nicht diskutieren, welchen Stellenwert Brane für das Kleeblatt hatte und hat. Er ist unser Kapitän und wird die Mannschaft bis zum Ende in die Spiele führen.“
Hertha als Wundertüte
Fürth gewann nur eines der letzten sechs Spiele und spielte zuletzt 1:1 gegen Nürnberg. Vogel bezeichnete das Remis als gefühlte Niederlage, hofft aber, dass der Punkt noch wichtig sein könnte. Die Krise bei Hertha, die den Aufstieg verpasste, sieht er nicht als Vorteil: „Es ist ein bisschen eine Wundertüte. Aber es ist mir auch egal, weil ich auf meine Mannschaft schaue und mir vertraue.“



