Der Abgang von Laurin von Piechowski beim FC Lok Leipzig im Sommer ist beschlossene Sache. Nun steht auch fest, wohin es den 32-jährigen Verteidiger zieht. Er bleibt in der Regionalliga Nordost und wechselt zum SV Babelsberg, wo er einen Vertrag bis 2028 unterschreibt. Sollte Lok den Aufstieg in dieser Saison nicht schaffen, treffen die Teams in der nächsten Spielzeit in den Punktspielen aufeinander.
Rückkehr zu den Wurzeln
Paul Bachmeyer, Vorstandsvorsitzender des SV Babelsberg, zeigt sich erfreut: „Die Verpflichtung von Laurin ist für uns etwas ganz Besonderes. Er ist einer der besten und erfahrensten Innenverteidiger der Liga. Wir sind stolz, dass er ab der kommenden Saison wieder unser Trikot trägt.“ Von Piechowski hatte 2013 in Babelsberg den Sprung von der Jugend in den Profibereich geschafft und absolvierte 104 Pflichtspiele, bevor er 2017 zum Chemnitzer FC wechselte. Aus familiären Gründen kehrt er nun in seine Heimat zurück, obwohl Lok Leipzig gerne weiter mit dem derzeit verletzten Innenverteidiger geplant hätte.
Maderer wechselt nach Sandhausen
Neben von Piechowski hatte auch Stürmer Stefan Maderer seinen Abschied zum Saisonende bekannt gegeben. Sein neuer Verein SV Sandhausen aus der Regionalliga Südwest bestätigte den Wechsel, ohne die Vertragslaufzeit zu nennen. Sportchef Anthony Loviso lobt: „Stefan weiß, wie man über eine komplette Saison erfolgreich ist. Er bringt sehr viel Regionalliga-Routine mit und hat gezeigt, dass er in dieser Spielklasse offensiv konstant zum Erfolg beitragen kann.“ Maderer selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf den SV Sandhausen, auf die Mannschaft und auf die Herausforderung am Hardtwald. Ich möchte meine Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind.“
Sowohl Maderer, der derzeit an der Ferse verletzt ist, als auch von Piechowski könnten sich noch mit dem Aufstieg in die 3. Liga aus Leipzig verabschieden.



