Fünf Monate nach Rauswurf: Weber droht Fortuna Düsseldorf
Weber droht Fortuna Düsseldorf nach Rauswurf

Fünf Monate nach seiner Entlassung bei Fortuna Düsseldorf kehrt Christian Weber (42) an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der Sportdirektor sitzt am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Düsseldorfer Stadion auf der Bank der SV Elversberg, die als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga vom Aufstieg träumt. Für Fortuna geht es dagegen ums nackte Überleben in der Liga.

Weber kann Ex-Klub in den Abgrund stoßen

Das Verrückte an der Konstellation: Weber, der 2009 als Profi an den Rhein kam, könnte mit einem Sieg seinen ehemaligen Verein noch tiefer in die Krise stürzen. Der von ihm und Ex-Manager Klaus Allofs (69) im vergangenen Sommer zusammengestellte Kader erwies sich als nur bedingt zweitligatauglich, obwohl der Aufstieg das erklärte Saisonziel war. Nun könnte ausgerechnet Weber das schaffen, was Fortuna verwehrt blieb.

Weber kennt Fortunas Schwächen

Seit vier Wochen ist Weber in Elversberg als Nachfolger von Ole Book (40/jetzt Dortmund) im Amt. Fortunas Problem: Weber kennt die Mannschaft in- und auswendig und weiß genau, wie sie zu packen ist. Gegenüber den „Saarbrücker Nachrichten“ sagte er: „Natürlich wird das ein besonderes Spiel. Düsseldorf ist meine zweite Heimat geworden. Meine Kinder kamen dort zur Welt und sind dort aufgewachsen. Düsseldorf wird in meinem Leben immer etwas bedeuten.“

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Dennoch plant er mit Elversberg den Aufstieg: „Wir müssen noch sechs Punkte holen, dann sind wir in der Bundesliga.“ Gleichzeitig warnt er vor der Stimmung im Stadion: „Das wird extrem schwer. Düsseldorf braucht Punkte gegen den Abstieg und das Stadion kann ein Hexenkessel werden.“

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