Weidenfeller mit klarer Torhüter-Empfehlung für die WM
Die Diskussion um die Torhüter-Nominierung für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine neue, überraschende Wendung genommen. Roman Weidenfeller, die Torwart-Legende von Borussia Dortmund und Weltmeister von 2014, hat im Doppelpass bei SPORT1 einen unerwarteten Kandidaten ins Gespräch gebracht: Jonas Urbig vom FC Bayern München.
Junger Bayern-Keeper als Zukunftsoption
Jonas Urbig, der aktuell als Edelvertreter von Manuel Neuer bei den Bayern agiert, ist mit 22 Jahren noch kein etablierter Stammkeeper auf höchstem Niveau. In dieser Saison kam er auf elf Einsätze, für die deutsche U21-Nationalmannschaft absolvierte er acht Partien. Dennoch sieht Weidenfeller in ihm das Potenzial für die Zukunft. „Ich würde Jonas Urbig mitnehmen zur Weltmeisterschaft, weil er das Alter und das Talent dazu hat, in naher Zukunft deutscher Nationaltorwart zu werden – aber nicht als Nummer eins Stand jetzt für die WM“, erklärte der Ex-Profi, der selbst fünf Länderspiele bestritt.
Weidenfellers Torhüter-Hierarchie für die WM
Der ehemalige BVB-Keeper legte im Interview eine klare Rangfolge fest:
- Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) als unumstrittene Nummer eins
- Alexander Nübel als zweiter Torwart
- Jonas Urbig als dritte Option
Plädoyer für Oliver Baumann als Stammkeeper
Weidenfeller sprach sich entschieden dafür aus, die Diskussionen um Oliver Baumann als Nummer eins zu beenden. „Oliver hat sich nichts zu schulden kommen lassen, spielt eine überragende Saison mit Hoffenheim, ist Garant dafür, dass sie auf Platz drei stehen, ist unheimlich erfahren, strahlt eine sehr gute Ruhe aus“, lobte der Experte. Zudem vermutet Weidenfeller, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits festgelegt sei, da sich beide aus gemeinsamen Hoffenheimer Zeiten kennen und ein Vertrauensverhältnis bestehe.
Die Empfehlung für Urbig stellt somit eine strategische Weichenstellung dar, die das Talent des jungen Bayern-Keepers fördern und für die Zukunft des DFB-Teams vorsorgen soll. Ob Nagelsmann dieser Einschätzung folgt, bleibt abzuwarten, doch die Debatte um die Torhüter-Besetzung für die WM hat durch Weidenfellers klare Worte neue Nahrung erhalten.



