Werder Bremens Karim Coulibaly erleidet Muskelverletzung im Po-Bereich
Werder-Star Coulibaly mit Muskelverletzung im Po-Bereich

Werder Bremens Jungstar Coulibaly erleidet Muskelverletzung im Spiel gegen Bayern

Beim 0:3-Heimniederlage von Werder Bremen gegen den FC Bayern München gab es für die Grün-Weißen nicht nur sportlich einen herben Rückschlag. Innenverteidiger Karim Coulibaly (18) musste in der 61. Spielminute nach einem Zusammenbruch ohne Fremdeinwirkung ausgewechselt werden. Der junge Defensivspieler hielt sich dabei deutlich den linken hinteren Oberschenkel und wurde nach minutenlanger Behandlung durch Julian Malatini (24) ersetzt.

Muskuläres Problem im Po-Bereich

Werder-Trainer Daniel Thioune gab nach dem Spiel erste Informationen zum Gesundheitszustand seines Spielers bekannt: „Da steht noch ein Fragezeichen. Er hat etwas Muskuläres im Po-Bereich. Wir machen am Montag ein MRT, haben dann ein Bild.“ Nach aktuellen Informationen handelt es sich bei Coulibalys Verletzung jedoch nicht um eine schwerwiegende Blessur. Die geplante Magnetresonanztomographie wird vorerst als reine Vorsichtsmaßnahme eingestuft.

Der Vorfall sorgte bei den Werder-Fans für besorgte Blicke, da Coulibaly in dieser Saison als großer Aufsteiger und wichtiger Stützpfeiler der Bremer Defensive gilt. Seine mögliche Ausfallzeit wäre ein weiterer Schlag für das Team, das bereits mit personellen Engpässen zu kämpfen hat.

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Starks Comeback endet vorzeitig

Ebenfalls besondere Aufmerksamkeit erhielt das Comeback von Routinier Niklas Stark (30). Der Innenverteidiger stand nach langer Verletzungspause aufgrund einer Hüftverletzung überraschend in der Startelf gegen Bayern. Allerdings musste Stark bereits zur Halbzeit ausgewechselt werden.

Thioune erklärte dazu: „Ende der ersten Halbzeit ließen bei ihm Konzentration und Kraft nach. Wir werden ihn erst individuell belasten, dann im Verbund mit der Mannschaft. Schauen wir, ob es bis zum Wochenende reicht …“ Die Doppelbelastung durch Coulibalys Verletzung und Starks eingeschränkte Einsatzfähigkeit stellt Werder Bremen vor zusätzliche Herausforderungen in der Defensive.

Die medizinische Abteilung des Vereins wird in den kommenden Tagen genau beobachten, wie sich beide Spieler entwickeln. Für das kommende Wochenende und die weiteren Bundesligaspiele hofft das Team auf schnelle Genesungsfortschritte, um die personellen Lücken in der Innenverteidigung möglichst schnell schließen zu können.

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