Live-Schreck im TV: Werder-Trainer Thioune muss Interview nach Verletzungsmeldung abbrechen
Werder-Trainer bricht TV-Interview nach Verletzungsmeldung ab

Live-Schreck im TV: Werder-Trainer muss Interview nach Verletzungsmeldung abbrechen

In einer kuriosen und dramatischen Szene vor dem Nord-Duell zwischen St. Pauli und Werder Bremen am 22. Februar 2026 kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall im Fernsehen. Der Trainer des SV Werder Bremen, Daniel Thioune (51), befand sich mitten in einem Live-Interview beim Sportsender DAZN, als plötzlich unerwartete Bilder eingespielt wurden.

Plötzliche Verletzungsmeldung im Live-Interview

Während Thioune noch vor der Kamera stand, zeigte der Sender Aufnahmen vom Aufwärmen der Werder-Spieler. Darin war zu sehen, wie der für die linke Außenbahn in der Startelf vorgesehene Profi Felix Agu (26) sich plötzlich die rechte Leiste hielt und anschließend in die Kabine ging. Diese ungeplante Einblendung traf den Trainer völlig unvorbereitet und löste sofortige Reaktionen aus.

Daniel Thioune beendete das Interview umgehend und eilte hinterher in die Kabine, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Dort bestätigte sich der schlimme Verdacht: Agu hatte sich tatsächlich verletzt und konnte nicht am Spiel teilnehmen. An seiner Stelle musste nun Ersatzspieler Isaac Schmidt (26) in die Startelf rücken.

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Besonders bitter für Felix Agu

Die Verletzung kommt für Felix Agu zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Der Werder-Profi hatte erst kürzlich beim 0:3 gegen Bayern München sein Startelf-Comeback nach einer 133-tägigen Pause gefeiert. Grund für diese lange Auszeit war ein Syndemoseriss, eine schwerwiegende Verletzung, die eine intensive Rehabilitation erforderte.

Nach seinem Comeback-Einsatz gegen Bayern hatte Trainer Thioune Agu sogar öffentlich gelobt und betont: „Wenn alle so vorangehen und marschieren wie er gegen die Bayern, werden wir alle wieder viel Freude an dieser Mannschaft haben.“ Statt weiter auf dem Platz zu marschieren, musste Agu nun jedoch verletzt in die Kabine zurückkehren – eine bittere Wendung für den Spieler und das gesamte Team.

Folgen für das Nord-Duell

Der unerwartete Ausfall von Felix Agu kurz vor Spielbeginn zwang Werder Bremen zu einer spontanen Umstellung der taktischen Aufstellung. Isaac Schmidt, der eigentlich nicht für die Startelf vorgesehen war, musste kurzfristig einspringen und die Position auf der linken Außenbahn übernehmen.

Für Trainer Daniel Thioune bedeutete dies nicht nur den Verlust eines wichtigen Spielers, sondern auch eine zusätzliche Herausforderung in der Vorbereitung auf das wichtige Nord-Duell gegen St. Pauli. Die ungewöhnliche Art der Verletzungsmeldung – live im Fernsehen während eines Interviews – macht diesen Vorfall zu einem besonders bemerkenswerten Moment in der Fußball-Berichterstattung.

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