RB Leipzig: Trainer Werner sieht Mintzlaffs Champions-League-Forderung als Bestätigung
Werner: Mintzlaffs CL-Forderung ist Bestätigung für Leipzig

RB Leipzig: Trainer Werner interpretiert Mintzlaffs Königsklassen-Ansage als Erfolgsbestätigung

Die öffentliche Forderung von Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff nach Champions-League-Fußball wird von RB Leipzigs Trainer Ole Werner als deutliches Zeichen für die erfolgreiche Arbeit der Mannschaft in dieser Saison gewertet. Vor dem entscheidenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) betonte Werner, dass diese Ansage für ihn ein Ausdruck der vielen richtigen Entscheidungen im bisherigen Saisonverlauf sei.

Champions League als neues Saisonziel

„Nach dem Umbruch mit einer sehr jungen Mannschaft ist das für mich Ausdruck dessen, dass wir im bisherigen Saisonverlauf viele Dinge richtig gemacht haben“, erklärte der Trainer in einer Pressekonferenz. „Ich kann dem folgen und nehme das positiv wahr.“ Mintzlaff hatte nach dem Pokal-Aus beim FC Bayern deutlich gemacht, dass die Rückkehr in die Königsklasse nun das erklärte Ziel sei. Bisher war lediglich die Rückkehr ins internationale Geschäft als Saisonziel ausgegeben worden.

Werner zeigte sich ambitioniert, aber auch realistisch: „Natürlich will jeder lieber Champions League spielen als Europa League und lieber Europa League als Conference League.“ Mit der aktuellen Tabellenposition als Vierter geht Leipzig in den 22. Spieltag und hat die Champions-League-Plätze fest im Visier.

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Emotionaler Abschied für Timo Werner

Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Fans bereits vor dem Anpfiff der Wolfsburg-Partie. Rund 20 Minuten vor Spielbeginn wird Rekordtorschütze Timo Werner offiziell im Stadion verabschiedet. Der Stürmer wechselt in die USA zu San José, trainiert aber aus privaten Gründen noch in Leipzig und ist nahezu vollständig ins Mannschaftstraining integriert.

Am 22. Februar startet San José gegen Kansas City in die neue MLS-Saison. Werner wird das Spiel gegen Wolfsburg voraussichtlich wieder von der Tribüne aus verfolgen, während sich die Mannschaft auf einen wichtigen Dreier konzentriert.

Personelle Veränderungen gegen Wolfsburg

Personell muss Trainer Ole Werner erneut umbauen. Zwar sind keine neuen Verletzten hinzugekommen, doch Kapitän David Raum fehlt wegen einer Gelb-Sperre. Für den erfahrenen Linksverteidiger wird der im Sommer aus Köln gekommene Max Finkgräfe zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga kommen.

Möglicherweise pausiert auch Xaver Schlager, der für Winter-Leihgabe Brajan Gruda Platz machen könnte. Diese personellen Veränderungen stellen eine neue Herausforderung für die junge Mannschaft dar, die sich gegen den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg behaupten muss.

Herausforderung gegen abstiegsbedrohten Wolfsburg

Die Niedersachsen haben drei Spiele nacheinander verloren und stehen nur dank der besseren Tordifferenz knapp über dem Relegationsplatz 15. Trotz der negativen Serie erkennt Werner bei den Gästen klare fußballerische Qualitäten: „Ich sehe schon eine klare Idee, wie sie Fußball spielen wollen. Das hat jetzt vielleicht noch nicht immer in Ergebnisse gemündet.“

Die Partie gegen Wolfsburg wird somit zu einer wichtigen Nagelprobe für Leipzigs Champions-League-Ambitionen. Ein Sieg würde die Position in den europäischen Spitzenrängen festigen und Mintzlaffs Forderung zusätzliche Glaubwürdigkeit verleihen.

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