Florian Wirtz erklärt seine Wahnsinns-Tore: „Ich würde lügen, wenn …“
Wirtz erklärt seine Wahnsinns-Tore gegen die Schweiz

Florian Wirtz erklärt seine Wahnsinns-Tore: „Ich würde lügen, wenn …“

Florian Wirtz lieferte gegen die Schweiz eine beeindruckende Gala ab und war an allen vier Toren der deutschen Nationalmannschaft beteiligt. Der Auftakt ins WM-Jahr ist damit gelungen, nachdem die DFB-Elf die Schweiz mit 4:3 besiegte. Im Anschluss an das Spiel sprachen alle über die herausragende Leistung des 22-jährigen Offensivstars.

Eine herausragende Leistung mit vier Torvorlagen und -treffern

Der Spieler von Liverpool legte zunächst für Jonathan Tah zum 1:1 in der 26. Minute und für Serge Gnabry zum 2:2 in der 45. Minute auf. Danach traf Wirtz selbst zum 3:2 in der 61. Minute mit einem überragenden Schlenzer vom linken Strafraumeck genau in den Winkel. Dieser Treffer könnte durchaus als „Tor des Monats“ bezeichnet werden.

Doch der Nationalspieler gab ehrlich zu: „Es war ein schönes Tor. Ich würde lügen, wenn ich den so rein machen wollte. Aber ich wollte ihn schon aufs Tor bringen. Dass vielleicht noch ein Spieler reinfliegen kann. Oder der Ball im besten Fall einfach selber reingeht. Dass er dann so eingeschlagen ist, ist natürlich top.“ Sein Schuss sei schon ein „bisschen gewollt“ gewesen, aber „natürlich nicht genau in den Knick.“

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Der zweite Treffer und persönliche Momente

Später traf Wirtz erneut sehenswert per Schlenzer zum 4:3-Siegtreffer in der 85. Minute aus 16 Metern. Er erklärte dazu: „Beim zweiten Tor sieht man, dass ich den reinschießen wollte.“ Sein Spiel gegen die Schweiz bezeichnete der 38-fache Nationalspieler mit einem breiten Grinsen als „wahrscheinlich schon“ seinen bisher besten Auftritt im DFB-Dress.

Eine schöne Szene bot sich auch nach Abpfiff, als Wirtz suchend auf die Tribüne blickte, wo seine Eltern Hans und Karin im Publikum saßen. Er sagte: „Schön, wenn die Eltern so ein Spiel mit dir zusammen erleben.“

Blick auf die Zukunft und die WM

Über die DFB-Elf auf dem Weg zur WM äußerte sich Wirtz optimistisch: „Ich glaube, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben. Auch das Team ums Team herum mit dem Trainer, es passt alles sehr gut zusammen. Deswegen sind wir auch eine große Nation, die sich eigentlich vor keinem klein machen muss. Wir versuchen in jedes Spiel als Favorit anzugehen. Aber das ist auch noch ein kleiner Weg, der vor uns liegt, dass wir uns Selbstvertrauen holen.“

Der nächste Schritt könnte bereits am Montag mit einem Sieg im Testspiel gegen Ghana folgen, um das Selbstvertrauen weiter zu stärken und die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft fortzusetzen.

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