WM 2026: Elfenbeinküste führt gegen Deutschland – Dreifachwechsel von Nagelsmann
WM 2026: Elfenbeinküste führt – Dreifachwechsel bei DFB

Elfenbeinküste führt zur Pause – Deutschland mit Dreifachwechsel

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft liegt im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 gegen die Elfenbeinküste mit 0:1 zurück. Franck Kessie erzielte in der 31. Minute die Führung für die Ivorer. Bundestrainer Julian Nagelsmann reagierte in der Halbzeitpause mit einem Dreifachwechsel: Leweling, Amiri und Undav kamen für Sané, Musiala und Pavlovic. Zudem musste der verletzte Nico Schlotterbeck durch Antonio Rüdiger ersetzt werden.

Spielverlauf: Phase nach der Trinkpause entscheidend

Die erste Halbzeit war geprägt von einer kontrollierten Spielweise der Deutschen, die jedoch nach der Trinkpause in der 30. Minute einen Rückschlag hinnehmen mussten. Diomande setzte sich auf der linken Seite durch, Brown klärte zunächst, aber der Ball landete direkt bei Kessie, der aus sechs Metern zum 1:0 einschob. Die DFB-Elf hatte zuvor durch Havertz (Kopfball, 11. Minute) und Musiala (Schuss aus 16 Metern, 19. Minute) gute Chancen, scheiterte jedoch an Torhüter Fofana oder verfehlte das Tor knapp. Ein Treffer von Havertz in der 37. Minute wurde wegen eines Fouls von Musiala an Benitez nicht anerkannt.

Personelle Sorgen: Schlotterbeck verletzt

Bereits in der 15. Minute musste Nico Schlotterbeck nach einem Zweikampf behandelt werden. Er humpelte zunächst weiter, wurde aber zur Pause ausgewechselt. Nagelsmann brachte Rüdiger für den Dortmunder. „Das hatte sich angedeutet, Schlotterbeck musste ja schon früh behandelt werden“, kommentierte der Liveblog-Autor. Felix Nmecha wurde als bester deutscher Spieler der ersten Halbzeit hervorgehoben: „Der Mittelfeldspieler stopft nach hinten immer wieder Löcher, überzeugt durch starke Zweikampfführung und sucht zudem regelmäßig den Weg nach vorn.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ausgangslage: Sieg würde Achtelfinaleinzug bedeuten

Mit einem Sieg würde Deutschland mindestens als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale einziehen. Sollte Ecuador in der Nacht gegen Curacao nicht gewinnen, wäre der Gruppensieg perfekt. Die Elfenbeinküste kann ebenfalls mit einem Sieg das Weiterkommen klar machen. Bei einem Remis wären beide Teams sehr wahrscheinlich in der nächsten Runde. Bundestrainer Julian Nagelsmann sagte vor dem Spiel bei MagentaTV: „Wichtig ist, den nächsten Schritt zu machen. Wir versuchen, das Spiel zu gewinnen gegen einen Gegner, der schon gefährlich ist, und unsere Art von Fußball auf den Platz zu kriegen.“

Stadionatmosphäre und äußere Bedingungen

In Toronto herrschten bei Spielbeginn 24 Grad, die Sonne schien, der Wind war böig. Rund 3.000 deutsche Fans hatten sich zuvor auf einem Fanmarsch zum Stadion versammelt, um „Heimspielatmosphäre“ zu schaffen. Die Arena war gut gefüllt, die Stimmung war lautstark. Im Gegensatz dazu wurde im Parallelspiel in Houston die Zuschauer nach dem Abpfiff aufgefordert, wegen eines heftigen Gewitters im Stadion zu bleiben.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration