Tränenreiche Erinnerungen: WM-Helden von 1990 gedenken Andreas Brehme im Kinofilm
WM-Helden gedenken Brehme: Tränen im neuen Kinofilm

Emotionale Gedenkstunde: WM-Helden erinnern sich an Andreas Brehme

Im neuen Kinofilm "Ein Sommer in Italien - WM 1990" werden die Erinnerungen an den legendären Fußballsommer vor fast 36 Jahren wieder lebendig. Doch neben den glorreichen Spielszenen und Siegesmomenten steht vor allem das Gedenken an den verstorbenen WM-Helden Andreas Brehme im Mittelpunkt der bewegenden Dokumentation.

Tränen und Gänsehautmomente

Thomas Häßler (59) kann seine Emotionen kaum zurückhalten, als er über seinen ehemaligen Teamkollegen spricht: "Natürlich scheiße, dass er nicht mehr da ist. Er war derjenige, der uns zum Weltmeister gemacht hat." Die Tränen stehen ihm in den Augen, während er diese Worte findet.

Auch Lothar Matthäus (64) zeigt sich tief bewegt. Seine Unterlippe zittert sichtlich, als er den Verlust seines engen Freundes beschreibt: "Ein großer Verlust. Man denkt ja auch jetzt ab und zu nach, wenn man das Handy in die Hand nimmt: Den kann ich nicht mehr anrufen. Den sehe ich nicht mehr."

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Der legendäre Elfmeter und persönliche Erinnerungen

Am 8. Juli 1990 schrieb Andreas Brehme Fußballgeschichte, als er im Olympiastadion von Rom den entscheidenden Elfmeter gegen Argentinien verwandelte und Deutschland zum dritten Mal zum Weltmeister machte. Thomas Häßler erinnert sich mit einem Augenzwinkern an diesen historischen Moment: "Ich wollte eigentlich schon eine Pizza essen gehen, weil ich genau wusste: Der schießt das Ding rein. Ich war mir tausendprozentig sicher, dass der den reinmacht."

Rudi Völler (65) hat sichtlich einen dicken Kloß im Hals, als er von Brehmes plötzlichem Tod am 20. Februar 2024 berichtet: "Der Schock war groß. Ich konnte es gar nicht fassen, als ich davon gehört habe, dass er nachts im Bett einen Herzstillstand hatte. Ich war geschockt. Er war viel zu jung, er war ja in meinem Alter."

Ein filmisches Denkmal für Fußballlegenden

Der Film setzt nicht nur Andreas Brehme ein Denkmal, sondern gedenkt auch weiterer verstorbener Größen des deutschen Fußballs. Nur sechs Wochen vor Brehme war Franz Beckenbauer (†78) verstorben, und am 5. August 2025 folgte Weltmeister Frank Mill (†67). Die Dokumentation würdigt all diese Persönlichkeiten auf besondere Weise.

Exklusive Einblicke und unveröffentlichtes Material

Die Macher des erfolgreichen Netflix-Films "Schumacher" haben für diese Produktion bisher unveröffentlichtes Archivmaterial der FIFA zusammengetragen. Besonders persönlich wird es durch private Aufnahmen von Bodo Illgner (58), der damals mit seiner eigenen Kamera das Leben im WM-Quartier dokumentierte.

Die Zuschauer erhalten intime Einblicke:

  • Ein Blick in das unordentliche Hotelzimmer des Torwarts
  • Private Momente der Bayern-Stars am Pool in knapper Badehose
  • Persönliche Erzählungen aller noch lebenden WM-Helden von 1990
  • Die legendären Spielszenen in bester Qualität

Hinter den Kulissen der Produktion

Produziert wurde der Film von Benjamin Seikel und Vanessa Goll (ehemals Nöcker), die gemeinsam mit Nadja Kölling Regie führten. Als Inspiration diente der SPIEGEL-Bestseller "Wir Helden von Rom" des Sportjournalisten Nils Suling, der auch als Autor an der Dokumentation mitwirkte.

Ab dem 19. März 2026 ist "Ein Sommer in Italien - WM 1990" in über 400 Kinos in ganz Deutschland zu sehen. Die Fußball-Doku verspricht nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern vor allem menschliche Tiefe und emotionale Berührungspunkte, die weit über den Rasen des Olympiastadions hinausreichen.

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