WM-Rasen in East Rutherford: FIFA beruhigt nach harter Kritik
WM-Rasen in East Rutherford: FIFA beruhigt nach Kritik

Der Rasen im Final-Stadion der Fußball-WM in East Rutherford sorgt schon nach wenigen Spielen für Diskussionen. Frankreichs Mittelfeldspieler Adrien Rabiot bemängelte, der Untergrund fühle sich eher wie Kunstrasen an. Mehrere Spieler und Trainer erklärten, der Platz sei vor allem sehr hart. In der imposanten Arena vor den Toren New Yorks findet am 19. Juli das Endspiel statt. Die deutsche Nationalmannschaft tritt dort am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an.

FIFA beschwichtigt: Rasen in hervorragendem Zustand

Die FIFA versucht, die Bedenken zu zerstreuen. Die Spielfelder aller 16 WM-Stadien befänden sich „in einem hervorragenden Zustand, sowohl was die Bespielbarkeit als auch die Sicherheit der Spieler betrifft“, teilte der Weltverband der Deutschen Presse-Agentur mit. Mehr als fünf Jahre sei geforscht und getestet worden, und man habe mit führenden Rasenexperten und Stadionbetreibern zusammengearbeitet.

Brasiliens Star Vinícius Júnior hadert nach Auftaktspiel

Brasiliens Offensivstar Vinícius Júnior hatte bereits nach der ersten von insgesamt acht WM-Partien in East Rutherford Bedenken geäußert. Der Platz sei schwer bespielbar, berichtete der Stürmer von Real Madrid nach dem 1:1 gegen Marokko. Durch die Hitze trockne der Rasen schnell aus, sagte der 25-Jährige. Das Spiel werde langsam, und es sei schwer, Rhythmus aufzubauen.

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Norwegens Trainer und Frankreichs Coach äußern sich

Bei Regen könne das Spiel sehr schnell werden, mutmaßte Norwegens Trainer Stale Solbakken vor dem Duell mit Senegal an diesem Dienstag (2.00 Uhr/MagentaTV). Der Platz sei anders als andere: sehr hart und das Gras sehr kurz. Frankreichs Coach Didier Deschamps sprach von einem speziellen Sprungverhalten des Balls. Beim 3:1 der Franzosen gegen Senegal, dem zweiten Spiel im Stadion, sah der Rasen aus größerer Entfernung an mehreren Stellen fleckig aus.

FIFA verteidigt Qualität der Spielflächen

Die FIFA erklärte dazu: „Optische Unterschiede bei einigen Spielflächen – ob im Fernsehen oder vor Ort – spiegeln nicht zwangsläufig die Qualität, den Zustand oder die Bespielbarkeit des Rasens wider.“ Für alle Spielorte gebe es spezielle Bewässerungspläne. Zudem würden sämtliche Spielflächen während des gesamten Turniers kontinuierlich überwacht, hieß es vom Weltverband weiter.

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