WM: Wetterchaos und Mbappé-Gala – Frankreich schlägt Irak 3:0
WM: Wetterchaos und Mbappé-Gala – Frankreich schlägt Irak

Unwetterchaos überschattet Frankreichs Sieg gegen Irak

In einer von Unwettern geprägten Partie hat Frankreich am Dienstagabend in Philadelphia den Irak mit 3:0 (1:0) besiegt und den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Die Begegnung war wegen heftiger Regenfälle und Gewitter für fast zwei Stunden unterbrochen worden. Kylian Mbappé erzielte zwei Tore (14., 54. Minute) und hält nun bei 16 WM-Treffern, so viele wie der frühere deutsche Stürmer Miroslav Klose. Nur Lionel Messi (18 Tore) liegt noch vor ihm.

Spielunterbrechung wegen Gewitter

Bereits zur Halbzeitpause wurden die 68.324 Zuschauer aufgefordert, die Tribünen zu verlassen. „Ein heftiges Gewitter naht. Suchen Sie bitte Schutz“, hieß es über die Lautsprecher. Die Partie war inklusive der Pause über zwei Stunden unterbrochen. Helfer befreiten den Rasen von den Wassermassen. In der zweiten Halbzeit gab es keine Trinkpause mehr – ein Novum bei diesem Turnier. Die Veranstalter orientierten sich an den Empfehlungen der Nationalen Wetter- und Ozeanografiebehörde, die bei Blitzschlag in 13 Kilometern Umkreis eine Unterbrechung von mindestens 30 Minuten vorschreibt.

Mbappé mit Doppelpack

Mbappé brachte Frankreich in der 14. Minute per halbhohem Schlenzer in Führung. Der irakische Torhüter Ahmed Basil, der für den zuletzt schwachen Jalal Hassan spielte, hätte den Ball halten können. Es blieb die einzige Torchance der Franzosen in der ersten Hälfte. Nach der Unterbrechung kam Frankreich aggressiv aus der Kabine. Mbappé profitierte in der 54. Minute von einem schweren Fehler des Irakers Zaid Tahseen, der bei einem Abstoß seinen Torhüter nicht erreichte. Ousmane Dembélé legte quer auf Mbappé, der zum 2:0 einschob. Dembélé selbst traf in der 66. Minute zum 3:0, erneut nach Vorarbeit von Michael Olise, der zwei Assists beisteuerte.

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Irak ohne Chance aufs Achtelfinale

Für den Irak, der erstmals seit 40 Jahren an einer WM teilnimmt, wird der Einzug in die K.o.-Phase nahezu unmöglich. Trainer Graham Arnold, der bereits 2022 mit Australien gegen Frankreich verloren hatte, scherzte vor dem Spiel: „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen können, aber sie haben nein gesagt.“ Der Irak kann im letzten Vorrundenspiel jedoch noch den ersten WM-Punkt der Geschichte holen.

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