Wolfsburgs nächste Pleite: Trainer Daniel Bauer steht vor dem Rauswurf
In Wolfsburg brennt der Baum. Die neuerliche Niederlage könnte Trainer Daniel Bauer den Job kosten. Die Unzufriedenheit der Fans wächst stetig an und erreicht einen neuen Höhepunkt.
Abstiegssorgen nehmen zu
Die Abstiegssorgen beim VfL Wolfsburg werden immer schlimmer und Trainer Daniel Bauer steht unmittelbar vor dem Aus! Die Wölfe verloren das eminent wichtige „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Hamburger SV mit 1:2 (1:1). Der Tabellen-17. der Bundesliga wartet seit nunmehr acht Spielen auf einen Sieg. Die neuerliche Pleite könnte Bauer seinen Job kosten. Sportdirektor Pirmin Schwegler hatte vor Anpfiff ein klares Trainer-Bekenntnis vermieden und wollte den Fokus ausschließlich auf das Spiel legen.
Drei Elfmeter entscheiden das Spiel
Dabei erwischte Wolfsburg den besseren Start und ging durch Christian Eriksen (22., Foulelfmeter) in Führung. Doch die Freude währte nicht allzu lange. Nach VAR-Eingriff bekam der HSV einen Elfmeter zugesprochen - Luka Vuskovic verwandelte sicher (33.). Kamil Grabara war zwar noch mit beiden Händen am Ball, musste nach der missglückten Parade aber dennoch hinter sich greifen.
Nach Wiederanpfiff gab es den nächsten Elfmeterpfiff, wieder für die Gäste aus Hamburg. Diesmal war Jean-Luc Dompé vom Punkt erfolgreich (58.). Jonas Adjetey, der den Elfmeter verursacht hatte, war schier fassungslos und zog das Trikot über sein Gesicht.
Verpasste Chancen und wachsender Unmut
Wolfsburg warf in der Folge nochmal alles nach vorne. Dzenan Pejcinovic hatte eine Riesenchance, musste eigentlich nur noch einköpfen, traf aber nur den Pfosten (64.). Eine halbe Stunde später war die Niederlage endgültig besiegelt.
Und so gab es bei den Wolfsburgern wieder hängende Köpfe, während der HSV einen wichtigen Auswärtssieg landete und sich bis auf Platz zehn nach vorne schob.
Fans zeigen klare Kante
Zu allem Überfluss drohen die Wolfsburger nun auch noch den Support der eigenen Fans zu verlieren. Vor dem Anpfiff hatten sich die Wölfe-Fans erneut mit einem klaren Statement gemeldet: „Letzte Chance: Unseren Rückhalt für euren Sieg“ stand auf einem großen Banner in der Heimkurve.
Der Unmut wächst also weiter an. Nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche in Stuttgart hatte Trainer Bauer öffentlich tief blicken lassen. „Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen und die Atmosphäre und die Kultur innerhalb des Klubs aktuell nicht bundesligatauglich sind“, sagte der Coach und forderte: „Ein anderes Mindset in der gesamten Struktur.“
Zuvor hatte schon Yannick Gerhardt, der seit zehn Jahren beim VfL unter Vertrag steht, Alarm geschlagen und ungewöhnlich offen betont, dass „der Verein nicht gesund ist. Es ist sehr komplex.“ Am Samstagnachmittag folgte dann die empfindliche Niederlage gegen Hamburg, die die Krise weiter verschärft.



