Zverev siegt krank in Rom: Deutsches Duell gegen Altmaier gewonnen
Zverev siegt krank gegen Altmaier in Rom

Der erste Auftritt von Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev beim Masters-1000-Turnier in Rom war keine Weltklasse. Im deutschen Duell ließ er viele Chancen zu, setzte sich aber letztlich mit 7:5, 6:3 gegen Daniel Altmaier durch. Der körperlich angeschlagene Weltranglistendritte erreichte damit die dritte Runde, wo er entweder auf Tallon Griekspoor aus den Niederlanden oder den Belgier Alexander Blockx trifft.

Zverev kämpft mit Krankheit

„Ich bin auch nur ein Mensch, der auch mal krank wird“, sagte Zverev bei Sky. „Viel Tennis gespielt, mein Immunsystem ist wahrscheinlich ein bisschen heruntergegangen.“ Er habe „Fieber gehabt die letzten paar Nächte“, verriet der 29 Jahre alte Hamburger: „Aber ich bin glücklich, dass ich das Match irgendwie überstanden habe, weil ich bin mir sicher, dass ich mich übermorgen besser fühlen werde.“

Wechselhafte Leistung beider Spieler

Zverev, der oft ans Netz vorrückte und auf schnelle Ballwechsel aus war, war körperlich augenscheinlich nicht in Topform. Der Olympiasieger von 2021 machte ungewohnt viele Fehler, zwischendurch blitzte aber auch seine Extraklasse immer wieder auf. Nachdem Zverev zunächst Breakchancen erfolgreich abgewehrt hatte, nahm er selbst seinem Gegner den Aufschlag zur 4:2-Führung ab. Als er dann zum Satzgewinn aufschlug, holte sich Altmaier das Re-Break. Doch der Favorit fing sich wieder und verhinderte den Tiebreak mit einem herausragenden Passierschlag zum 7:5.

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Auch im zweiten Satz ging das wechselhafte Spiel der deutschen Nummer eins weiter. Nach einem Aufschlagverlust holte Zverev das schnelle Re-Break zum 2:2 und nahm seinem Kontrahenten auch den Aufschlag zum 5:3 ab. Nach 1:44 Stunden verwandelte Zverev erst seinen vierten Matchball zum hart erkämpften, aber auch verdienten Sieg.

Struff scheidet aus, Lys knapp unterlegen

Jan-Lennard Struff schied dagegen in der zweiten Runde aus. Der 36 Jahre alte Warsteiner musste sich dem Tschechen Jiri Lehecka mit 6:7 (4:7), 3:6 geschlagen geben. Eva Lys verpasste eine Überraschung knapp. Die Hamburgerin bot der früheren Weltranglistenersten Naomi Osaka aus Japan einen harten Kampf, verlor aber mit 4:6, 6:4, 3:6. In der italienischen Hauptstadt bereiten sich die Tennisprofis auf die French Open vor, die am 24. Mai in Paris beginnen.

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