Der Sportdirektor von Hansa Rostock, Amir Shapourzadeh, darf in den nächsten beiden Partien der dritten Fußball-Liga nicht am Spielfeldrand erscheinen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte gegen den 43-Jährigen im Einzelrichterverfahren ein Innenraumverbot für zwei aufeinanderfolgende Meisterschaftsspiele. Grund war ein unsportliches Verhalten des früheren Profis, wie der DFB am Dienstag mitteilte.
Vorfall im Spiel gegen Regensburg
Shapourzadeh hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der Heimpartie gegen Jahn Regensburg, die mit 2:5 verloren ging, den Schiedsrichter Lennart Kernchen nach einer strittigen Entscheidung unsportlich kritisiert. Anschließend quittierte er die Rote Karte mit Beifall. Dieses Verhalten wertete das Sportgericht als Verstoß gegen die Statuten.
Bereits zweite Strafe in dieser Saison
Für Shapourzadeh ist es die zweite Sanktion innerhalb der laufenden Spielzeit. Erst im Februar 2026 war er mit einem Innenraumverbot für ein Spiel belegt worden. Damals hatte er sich ähnlich undiszipliniert gezeigt. Die erneute Strafe fällt nun doppelt so hoch aus.
Auflagen für die kommenden Spiele
Der Funktionär muss bei den bevorstehenden Begegnungen gegen Alemannia Aachen und den VfB Stuttgart II den Stadioninnenraum jeweils eine halbe Stunde vor dem Anpfiff und eine halbe Stunde nach dem Abpfiff meiden. Darüber hinaus darf er sich in diesem Zeitraum weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Auch der Kontakt zur Mannschaft ist ihm untersagt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig und kann nicht mehr angefochten werden.



