Fortuna Neubrandenburg verabschiedet Trainer Butzlaff mit Sieg in Oldenburg
Mit einem verdienten Erfolg haben sich die A-Juniorinnen des SV Fortuna 50 Neubrandenburg aus der Handball-Bundesliga verabschiedet. Beim VfL Oldenburg sicherten sich die Vier-Tore-Städterinnen einen 35:31-Sieg, der zugleich den Abschied von Trainer Kay Butzlaff markierte, der die Mannschaft knapp neun Jahre lang durch alle Altersklassen begleitete.
Emotionaler Abschluss einer erfolgreichen Saison
„Auch wenn es am Ende nicht für das Viertelfinale gereicht hat, können wir doch extrem stolz auf diese Saison sein. Wir gehören zu den besten zwölf Teams in Deutschland“, resümierte Butzlaff nach dem Spiel. Der Sieg in Oldenburg war der zweite in der Meisterrunde und der erste auf fremdem Parkett in dieser Phase der Saison.
Die Partie begann ausgeglichen, mit einem 11:11 nach 22 Spielminuten. Doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit setzte sich Fortuna mit einem beeindruckenden Zwischenspurt ab. Sechs Tore in Folge brachten eine deutliche 17:11-Führung zur Pause.
Souveräne Verteidigung trotz taktischer Varianten
Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Neubrandenburgerinnen ihren Vorsprung souverän, obwohl die Oldenburgerinnen mit verschiedenen taktischen Varianten versuchten, das Spiel zu drehen. „Egal ob Manndeckung oder doppelte Manndeckung, wir hatten auf alles eine Antwort“, erklärte Butzlaff die defensive Stärke seiner Mannschaft.
Besonders Kreisläuferin Jet Abrahams profitierte von den offensiven Deckungsvarianten des VfL Oldenburg. Sie nutzte die entstehenden Räume am Kreis konsequent und avancierte mit neun Treffern zur entscheidenden Offensivkraft des Spiels. Zusammen mit Franziska Stenzel, die ebenfalls neun Tore erzielte, und Keilholtz mit sieben Treffern bildete sie das offensive Rückgrat der Fortuna-Mannschaft.
Ende einer fast neunjährigen Ära
Für Kay Butzlaff und den Großteil des Teams bedeutete das Spiel in Oldenburg nicht nur das Saisonfinale, sondern auch das Ende einer fast neunjährigen gemeinsamen Zeit bei Fortuna Neubrandenburg. Der Trainer hatte die Mädels durch sämtliche Altersklassen begleitet und sie zu einem der besten zwölf Teams Deutschlands in ihrer Altersklasse entwickelt.
Die Mannschaft zeigte sich in Oldenburg von ihrer besten Seite und schenkte ihrem langjährigen Mentor einen würdigen Abschiedssieg. Trotz des verpassten Viertelfinal-Einzugs blickt das Team auf eine erfolgreiche Saison zurück, die den Abschluss einer bedeutenden Entwicklungsphase markiert.



