SG Greifswald/Loitz vor MV-Derby gegen Schwerin mit Personalsorgen
Die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz stehen vor einem wichtigen Heimspiel in der Regionalliga Ostsee-Spree. Am Samstag empfangen sie die Mecklenburger Stiere Schwerin zum MV-Derby in der Peenetalhalle. Doch die Vorbereitung auf das Duell wird von erheblichen Personalsorgen überschattet.
Torjäger Teixeira kämpft mit Verletzung
Besonders kritisch ist die Situation um Torjäger Diogo Teixeira. Der Portugiese leidet unter einer Sprunggelenkverletzung, nachdem er in einem vorherigen Spiel umgeknickt war. Trotz starker Schmerzen war er beim 31:31 gegen Blau-Weiß Berlin vor einer Woche noch mit zwölf Treffern bester Werfer seiner Mannschaft.
Trainer Jürgen Radloff äußerte sich besorgt: „Bei Diogo müssen wir abwarten, ob es Sinn macht, ihn einzusetzen.“ Teixeira ist aktuell mit 134 Toren der zweitbeste Torschütze der Liga. Nur Malte Runge von den Mecklenburger Stieren hat mit 144 Treffern mehr erzielt.
Weitere Ausfälle belasten das Team
Neben Teixeira sind auch andere Spieler nicht voll einsatzfähig:
- Tim Stubbe steht nach einer überstandenen Infektion wieder im Kader, aber seine Fitness ist ungewiss.
- Gergö Toth spielt ebenfalls angeschlagen.
Radloff betonte: „Tim war jetzt zwei Wochen raus, da müssen wir sehen, wie weit er ist. Die Personalsituation ist nach wie vor angespannt.“ Beim letzten Spiel in Berlin musste der Verein bereits mit dem letzten Aufgebot antreten.
Ambitionen trotz schwieriger Lage
Trotz der personellen Engpässe gehen die Vorpommern mit festem Willen in die Partie. „Aufgeben ist keine Option, wir wollen das Beste aus der Situation machen“, sagte der Trainer. Er verwies darauf, dass der Klassenerhalt bereits gesichert sei, was die Situation etwas entspannter mache.
In der Tabelle liegen die Schweriner aktuell auf Platz fünf mit sieben Punkten Vorsprung vor Greifswald/Loitz auf Rang sieben. Das Hinspiel gewannen die Stiere mit 29:27. Die Loitzer streben in dieser Saison noch den sechsten Platz an.
Das Derby verspricht Spannung, auch wenn die Gastgeber mit einem geschwächten Team antreten müssen.



