Loitzer Handballer beenden Heimspiel-Flaute mit knappem Sieg
Die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz haben ihre lange Serie ohne Heimsieg endlich durchbrochen. In der Peenetalhalle setzten sie sich am Wochenende mit 35:33 gegen den BFC Preussen durch und feierten damit den ersten Triumph vor eigenem Publikum seit Anfang November. Dieser Erfolg markiert zugleich den zweiten Sieg in Folge für die Vorpommern, die zuvor acht Partien ohne dreifachen Punktgewinn absolviert hatten.
Wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt gelungen
Trainer Jürgen Radloff hatte vor dem Spiel einen Sieg gegen die Preussen gefordert, um einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Dieser Mission ist sein Team nun nachgekommen, auch wenn der Weg dorthin alles andere als einfach war. Trotz zwischenzeitlich klarer Führungen der Gastgeber wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, bevor die Loitzer die Partie schließlich zu ihren Gunsten entscheiden konnten.
„Wir haben schwer in die Partie gefunden, es zum Ende der ersten Halbzeit aber ganz gut gemacht“, analysierte Radloff nach dem Spiel. Tatsächlich führte seine Mannschaft zur Pause mit 19:13 und schien auf dem besten Weg zu einem komfortablen Erfolg. Doch zu Beginn der zweiten Spielhälfte verlor das Team zeitweise die Kontrolle über das Geschehen.
Zeitstrafen sorgen für Nervenkitzel in der Schlussphase
Mehrere Zeitstrafen und daraus resultierende Unterzahlsituationen ließen den einst komfortablen Vorsprung der Loitzer schmelzen. Die Gäste aus Berlin nutzten ihre zahlenmäßigen Überlegenheiten geschickt aus und kamen bedrohlich nahe an einen Ausgleich heran. Doch die Spieler der SG Uni Greifswald/Loitz rissen rechtzeitig das Ruder herum und brachten ihre knappe Führung über die Zeit.
„Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Es ging heute einfach nur darum, die beiden Punkte zu holen. Das ist uns gelungen“, freute sich ein sichtlich erleichterter Jürgen Radloff nach dem Schlusspfiff. „Damit haben wir uns erstmal vom Tabellenkeller verabschiedet.“ Mit diesem Erfolg verbesserten sich die Vorpommern in der Tabelle und weisen nun als Tabellensiebter ein ausgeglichenes Punktekonto von 18:18 auf.
Individuelle Leistungen tragen zum Erfolg bei
Zum Sieg trugen mehrere herausragende Einzelleistungen bei. Besonders erwähnenswert sind die acht Tore von Rasch sowie je sechs Treffer von Stubbe und Teixeira. Granholm steuerte fünf, Schramm und Fink je vier sowie Toth zwei Tore zum Erfolg bei. Torhüter Simic und Tuinea komplettierten die siegreiche Mannschaft, die nun mit neuem Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben geht.
Die Freude bei den Loitzer Handballern und ihren Fans war nach dem lang ersehnten Heimsieg entsprechend groß. Nach monatelanger Durststrecke in der eigenen Halle können die Vorpommern nun wieder mit Optimismus in die Zukunft blicken und den Kampf um den Klassenerhalt mit gestärktem Rücken fortsetzen.



