Stavenhagen sucht bei Angstgegner Spandau die Rückkehr in die Erfolgsspur
Stavenhagen bei Angstgegner Spandau: Rückkehr in Erfolgsspur?

Stavenhagen sucht bei Angstgegner Spandau die Rückkehr in die Erfolgsspur

Nach dem enttäuschenden Auftritt im Mecklenburg-Vorpommern-Duell gegen Warnemünde stehen die Regionalliga-Handballerinnen des Stavenhagener SV vor einer großen Herausforderung. Am Samstag geht es für das Team nach Berlin, wo sie beim VfV Spandau antreten müssen – einem echten Angstgegner. Die Partie beginnt um 19.15 Uhr und die Mannschaft möchte dringend ein anderes Gesicht zeigen und möglichst zurück in die Erfolgsspur finden.

Die aktuelle Situation nach der Heimniederlage

Mit der 23:25-Heimniederlage gegen Warnemünde hat der SSV eine wichtige Gelegenheit verpasst. Der Klassenerhalt hätte bereits vier Spieltage vor Saisonende gesichert werden können, doch nun ist die Situation deutlich komplizierter geworden. Da auch die Konkurrenz in den letzten Spielen kräftig punkten konnte, ist die Lage für Stavenhagen wieder gefährlicher. In der 4. Liga gelten besondere Abstiegsregelungen, im schlimmsten Fall müssen sogar vier Clubs aus der Regionalliga absteigen.

Der aktuelle Vorsprung des SSV auf die Abstiegszone beträgt noch vier Punkte. Trainer Torsten Richter äußert sich dazu deutlich: „Wir brauchen noch zwei Siege, eventuell reicht auch schon einer.“ Die Mannschaft steht unter Druck, muss aber gleichzeitig die Nerven bewahren.

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Die hohe Hürde in Berlin

In Berlin möchten die Mecklenburgerinnen mit einem Sieg beginnen, doch die Aufgabe ist alles andere als einfach. In der 4. Liga hat Stavenhagen bisher alle sieben Duelle gegen den VfV Spandau verloren. Diese Statistik spricht eine deutliche Sprache und macht den Gegner zu einem echten Angstgegner.

Trainer Torsten Richter weiß um die Schwierigkeiten: „Es wird sehr schwierig. Wir wissen alle, was uns dort erwartet. Die Niederlage gegen Warnemünde war sehr enttäuschend, aber entscheidend ist, wie wir jetzt darauf reagieren.“ Er betont besonders die Verantwortung der erfahrenen Spielerinnen: „Ich erwarte, dass vor allem unsere Führungsspielerinnen eine Reaktion zeigen.“

Personelle Lage und Tabellensituation

Spandau liegt in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor Stavenhagen auf Rang vier, während der SSV aktuell den sechsten Platz belegt. Der VfV Spandau kommt zudem mit einem Erfolg im Rücken nach Hause, nachdem man zuletzt mit 27:25 beim Stralsunder HV gewonnen hat.

Personell gibt es beim SSV sowohl positive als auch negative Nachrichten. Die erkrankte Michelle Ziegler wird das Spiel in Berlin verpassen und fällt aus. Christin Jonassen, die sich ebenfalls mit einem Infekt herumplagt, sollte jedoch voraussichtlich dabei sein und könnte eine wichtige Stütze für die Mannschaft werden.

Die Partie in Berlin wird somit zu einem echten Gradmesser für die Stavenhagener Handballerinnen. Nicht nur der psychologische Faktor des Angstgegners spielt eine Rolle, sondern auch die dringende Notwendigkeit, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die Mannschaft muss zeigen, dass sie aus der Niederlage gegen Warnemünde gelernt hat und mit neuer Entschlossenheit auftritt.

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