WM-Zitterpartie: Südkorea bangt um Achtelfinale – Castrop hofft
Südkorea zittert um WM-Achtelfinale – Castrop hofft

Die südkoreanische Fußball-Nationalmannschaft bangt um den Einzug ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026. Nach einem Auftaktsieg gegen Tschechien (2:1) folgten zwei Niederlagen gegen Mexiko (0:1) und Südafrika (0:1). Mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 2:3 liegen die Südkoreaner derzeit auf Platz 8 der Rangliste der zwölf Gruppendritten. Doch diese Position ist prekär: Am Sonntagmorgen stehen die letzten Partien der Gruppen K und J an, die Südkorea noch aus den Rängen verdrängen könnten.

Entscheidung am Sonntag: Diese Spiele könnten Südkorea das Aus bringen

Sollte die Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan (1:30 Uhr) gewinnen oder Algerien gegen Österreich (4:00 Uhr) zumindest ein Unentschieden holen, wäre Südkorea ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann müsste dann schon nach der Gruppenphase die Heimreise antreten – eine bittere Enttäuschung für den 22-jährigen Jens Castrop, der bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga zuvor in Topform gespielt hatte.

Castrops WM-Debüt: Ein Einsatz mit gemischten Gefühlen

Castrop, der vor dem Turnier im großen BILD-Interview seine Erwartungen formuliert hatte – „Unser klares Ziel ist es, die nächste Runde zu erreichen“ –, kam in den ersten beiden Spielen nicht zum Einsatz. Gegen Tschechien und Mexiko blieb der Gladbach-Profi auf der Bank. Erst im dritten Gruppenspiel gegen Südafrika feierte er seine WM-Premiere: In der 46. Minute eingewechselt, musste er in der 63. Minute den Siegtreffer der Südafrikaner durch Thapelo Maseko hinnehmen. Die 0:1-Niederlage bedeutete das vorläufige Aus für die koreanischen Hoffnungen auf ein Weiterkommen.

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Die Ausgangslage: Nur einer von vier Gruppendritten kommt weiter

Von den zwölf Gruppendritten qualifizieren sich nur die besten acht für das Sechzehntelfinale. Südkorea liegt aktuell auf dem letzten Platz, der noch zum Weiterreichen berechtigt. Doch die Konkurrenz aus Gruppe K und J hat noch die Chance, an den Asiaten vorbeizuziehen. „Jedes Team, das hier dabei ist, hat sich die Teilnahme verdient und bringt große Qualität mit“, hatte Castrop vor der WM betont. Nun hofft er, dass diese Qualität nicht für das Aus seiner Mannschaft sorgt.

Castrops Blick nach vorn: Hoffnung auf das Sechzehntelfinale

Trotz der angespannten Lage gibt Castrop die Hoffnung nicht auf. Sollte Südkorea unter den besten acht Gruppendritten bleiben, würde das Team im Sechzehntelfinale auf einen Gruppensieger oder -zweiten treffen. „Entscheidend wird sein, direkt im ersten Spiel gegen Tschechien erfolgreich zu starten“, hatte er im Interview gesagt – ein Start, der gelang. Nun müssen die Koreaner auf Schützenhilfe hoffen, um ihren WM-Traum am Leben zu erhalten.

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