Korir schreibt Marathon-Geschichte in Boston mit historischem Rekordlauf
Der Kenianer John Korir hat beim Boston-Marathon einen atemberaubenden Sieg gefeiert und dabei einen 15 Jahre alten Streckenrekord pulverisiert. Der 29-jährige Titelverteidiger durchbrach die Ziellinie in einer sensationellen Zeit von 2:01:52 Stunden und unterbot damit die bisherige Bestmarke des legendären Geoffrey Mutai um ganze 1:10 Minuten. Dieser historische Moment bescherte Korir nicht nur den prestigeträchtigen Sieg, sondern auch ein stattliches Preisgeld.
Rekordprämie und starke Konkurrenz
Für seinen triumphalen Lauf kassierte John Korir neben der Siegprämie von 150.000 US-Dollar einen zusätzlichen Rekord-Bonus in Höhe von 50.000 US-Dollar. Damit sicherte er sich insgesamt 200.000 Dollar und schrieb sich in die Annalen des berühmten Marathons ein. Auf dem zweiten Platz landete der tansanische Weltmeister Alphonce Simbu, der bei der letzten Weltmeisterschaft Amanal Petros in einem packenden Sprintduell besiegt hatte.
Richard Ringer glänzt mit persönlicher Bestleistung
Die große Überraschung des Tages lieferte der deutsche Ex-Europameister Richard Ringer. Der 37-Jährige zeigte eine beeindruckende Vorstellung und erreichte mit einer Zeit von 2:04:47 Stunden den achten Platz. Dabei gelang ihm eine persönliche Bestleistung, die seine vorherige Bestmarke vom Valencia-Marathon 2024 um beachtliche 59 Sekunden unterbot. Für diese starke Leistung durfte sich Ringer über ein Preisgeld von 8.500 Dollar freuen.
Der Boston-Marathon 2026 wird als eines der spannendsten Rennen der letzten Jahre in Erinnerung bleiben. Während John Korir mit seinem Rekordlauf Maßstäbe setzte, bewies Richard Ringer, dass auch erfahrene Athleten noch zu Höchstleistungen fähig sind. Die Kombination aus historischem Rekord und überraschenden Leistungen machte dieses Event zu einem unvergesslichen Tag für die Leichtathletik-Welt.



