Überraschung in der ungarischen Puszta: Deutscher Speedway-Nachwuchs glänzt mit EM-Bronze
Der deutsche Speedway-Nachwuchs darf sich erneut über einen Podestplatz in der Europameisterschaft freuen. Bei der Premiere der neu geschaffenen U24-Europameisterschaft, die am 1. Mai in Debrecen (Ungarn) stattfand, sicherte sich Janek Konzack vom Speedwayteam Wolfslake die Bronzemedaille. Der 17-jährige Juniorenmeister aus Deutschland setzte sich in einem spannenden Finale gegen starke Konkurrenz durch und belegte mit 12 Punkten den dritten Platz.
Starke Leistung im Finale
Im Finale der U24-EM musste sich Konzack nur dem Norweger Mathias Pollestad und dem Dänen Villads Nagel geschlagen geben, die beide 13 Punkte erzielten. Nagel fährt in der 1. Bundesliga für Güstrow. Konzack qualifizierte sich für das Finale durch einen Sieg im Last-Chance-Heat, was seine Nervenstärke und sein Können unter Beweis stellte. Insgesamt holte der deutsche Juniorenmeister vier Siege, einen zweiten und einen dritten Platz in den Vorläufen. Mit acht Punkten belegte Patrick Hyjek vom MC Güstrow den neunten Platz.
Bereits zweites EM-Podest für Konzack
Für Janek Konzack war es nicht der erste Erfolg auf europäischer Bühne. Bereits im Vorjahr stand er bei der Paar-EM in der 250-Kubikzentimeter-Klasse auf dem Podest. Zusammen mit dem Malchower Carlos Gennerich vom MC Güstrow gewann er damals ebenfalls die Bronzemedaille. Diese Konstanz unterstreicht das große Talent des jungen Speedway-Fahrers aus Wolfslake.
Weitere internationale Herausforderungen warten
In dieser Saison stehen für Konzack noch zwei weitere internationale Bewährungsproben an. Am 20. Juni geht es in Debrecen um die Qualifikation für die U19-EM, und am 27. Juni folgt im dänischen Fjelstad die Qualifikationsrunde für die U21-Junioren-Weltmeisterschaft. Konzack, der auch für die Trans Devils Landshut in der 2. Polnischen Liga fährt, zeigt damit, dass er zu den vielversprechendsten Talenten im deutschen Speedway zählt. Die Bronzemedaille in der U24-EM ist ein weiterer Meilenstein in seiner jungen Karriere und ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft dieser Sportart in Deutschland.



