Formel-1-Tests in Bahrain: Klatsch und Tratsch neben der Strecke
Auch in der hochtechnisierten Welt der Formel 1 bleibt Platz für menschliche Geschichten und amüsante Momente. Das wurde während der aktuellen Testfahrten in der Wüste von Bahrain einmal mehr deutlich. Während die Teams ihre neuen Boliden unter extremen Bedingungen erprobten, sorgte ein kurzer Austausch zwischen zwei Top-Piloten für Schmunzeln.
Ein verräterischer Moment beim Familienfoto
Am Mittwoch versammelten sich alle 22 Fahrer der neuen Saison – in diesem Jahr ist mit Cadillac ein zusätzliches Team dazugekommen – für das traditionelle Gruppenfoto der Formel 1. Parallel dazu veröffentlichte die Königsklasse ein „Making of“-Video, das einen besonders pikanten Moment einfing.
Während sich die Piloten für das Shooting positionierten, wandte sich Mercedes-Fahrer George Russell (28) an seinen britischen Landsmann Lewis Hamilton (41), der in dieser Saison für Ferrari antritt. Mit einem schelmischen Grinsen fragte Russell: „Na?! Total verliebt? Was ist der aktuelle Stand?“
Eine klare Anspielung auf die anhaltenden Liebesgerüchte, die den siebenfachen Weltmeister Hamilton und die Reality-TV-Ikone Kim Kardashian (45) umgeben. Zuletzt hatten sich beide prominent beim Super Bowl in Kalifornien gezeigt, was die Spekulationen weiter anheizte.
Hamilton bleibt diplomatisch, Russell lacht
Weder Kardashian noch Hamilton haben bislang ein offizielles Statement zu ihrem Beziehungsstatus abgegeben. Auch Russell gelang es in dem kurzen Video nicht, seinem Konkurrenten ein Geständnis zu entlocken. Hamilton reagierte mit einem diplomatischen Lächeln auf die neugierige Frage und wich geschickt aus.
Sein Teamkollege legte ihm daraufhin die Hand auf die Schulter und lacht herzlich – ein Moment, der die lockere Atmosphäre zwischen den Fahrern auch abseits des harten Wettkampfs zeigt.
Auf der Strecke dominiert der Ernst des Wettbewerbs
Während die Stimmung beim Fototermin entspannt war, herrschte auf der Rennstrecke konzentrierter Wettbewerb. George Russell zeigte mit dem Mercedes W17 eine beeindruckende Leistung und fuhr die schnellste Runde des Tages. Insgesamt absolvierte er 76 Runden – mehr als jeder andere Pilot. Nur der Rookie Arvid Lindblad (18) von Racing Bulls kam mit 75 Runden nahe an diese Marke heran.
Die zweitschnellste Zeit erzielte Vize-Weltmeister Oscar Piastri (24) im McLaren. Bemerkenswert war auch die Abwesenheit von Rekordweltmeister Max Verstappen (28), der an diesem Tag pausierte. Stattdessen übernahm Isack Hadjar (21) beide Sessions für Red Bull.
Verstappen kritisiert Regularien und dementiert Karriereende
Auf der Pressekonferenz war Verstappen dennoch präsent und nutzte die Gelegenheit für deutliche Kritik an den neuen technischen Regularien. Der Niederländer forderte den Weltverband Fia auf: „Schafft die Batterie wieder ab, sonst werden wir der Formel E zu ähnlich.“
In einer separaten Medienrunde mit Journalisten aus seiner Heimat reagierte Verstappen zudem auf Spekulationen über ein mögliches Karriereende: „Ich werde nicht zurücktreten.“ Eine klare Ansage des dreifachen Weltmeisters, der weiterhin voll im Rennsport engagiert bleibt.
Stroll sorgt für Unterbrechung
Am Nachmittag sorgte Lance Stroll (27) für eine ungewollte Unterbrechung, als er seinen Aston Martin ins Kiesbett setzte und eine Rote Flagge erforderte. Ein kleiner Rückschlag in ansonsten produktiven Testtagen für das Team.
Die Testfahrten in Bahrain dienen nicht nur der technischen Vorbereitung, sondern bieten auch Einblicke in die zwischenmenschlichen Dynamiken des Sports. Während Hamilton und Russell auf der Strecke erbitterte Konkurrenten sind, teilen sie abseits davon auch humorvolle Momente – selbst wenn sie private Gerüchte betreffen.



