Mick Schumacher erlebt verfrühtes Aus bei IndyCar-Premiere
Die Premiere von Mick Schumacher in der IndyCar-Serie ist bereits in der ersten Runde des Rennens in St. Petersburg, Florida, gehörig danebengegangen. Der 26-jährige Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher schied nach einem Auffahrunfall unverschuldet aus, was er selbst als "sehr unglücklich" bezeichnete. Trotz dieses Rückschlags lässt sich der Deutsche den Mut nicht nehmen und blickt bereits nach vorn.
Unfall in der Anfangsphase beendet Debüt frühzeitig
Schumacher, der für das US-Team Rahal Letterman Lanigan Racing antritt, fuhr kurz nach dem Start auf das Auto des Amerikaners Santino Ferrucci auf, nachdem dieser in einer Kurve abgedrängt worden war. "Unser Ziel war es eigentlich nur, das Rennen zu beenden, möglichst alle Runden zu absolvieren. Wir haben viel weniger bekommen", resümierte Schumacher in einer Mitteilung seines Rennstalls. Der frühere Formel-1-Pilot betonte jedoch, dass er nach vorne schaut und versucht, aus der Situation zu lernen.
Qualifikationsschwierigkeiten und mangelnde Testzeit
Bereits in der Qualifikation hatte Schumacher mit seinem neuen Dienstwagen zu kämpfen, was ihn auf Startplatz 21 verwies. Aus der elften Startreihe gelang es ihm nicht, sich in den hektischen Positionskämpfen der ersten Kilometer schadlos zu halten. "Wir hatten eigentlich ein ziemlich gutes Auto und hätten uns im Feld vorarbeiten können", versicherte der Rennfahrer. Die mangelnde Testzeit vor dem Saisonstart könnte ein Grund für die anfänglichen Schwierigkeiten gewesen sein.
Neuanfang in der IndyCar-Serie nach Formel-1-Karriere
Schumacher wagt in diesem Jahr einen Neuanfang in der IndyCar-Serie, nachdem er zuletzt vergeblich auf einen neuen Formel-1-Vertrag gehofft hatte. Nach zwei Jahren in der Formel 1 bei Haas und einer Saison als Ersatzfahrer bei Mercedes absolvierte er zwei Jahre für Alpine in der Langstrecken-WM, inklusive Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Trotz des frühen Ausscheidens bleibt er optimistisch: "So ist Rennfahren. Wir haben noch 17 weitere Rennen. Das war nur das Erste, nur der Start davon. Und ich freue mich sehr auf den Rest der Saison."
Nächste Chance bereits am Wochenende
Bereits am kommenden Wochenende erhält Schumacher auf dem Phoenix Raceway in Arizona die nächste Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Er hofft, dort genug Erfahrungen sammeln zu können, um Zweifel vor den weiteren Saisonläufen auszuräumen und neue Erfolge in der IndyCar-Serie zu feiern.



