Tarifstreit im ÖPNV: Zweiter Streiktag mit Kundgebung in Halle, Ersatzfahrplan läuft
ÖPNV-Streik in Halle: Zweiter Tag mit Kundgebung und Ersatzfahrplan

Tarifstreit im ÖPNV: Zweiter Streiktag mit Kundgebung in Halle, Ersatzfahrplan läuft

Der Tarifstreit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Halle (Saale) geht in die zweite Runde. Am Freitagvormittag, dem zweiten Tag des Arbeitskampfes, organisierte die Gewerkschaft Verdi eine kämpferische Kundgebung vor dem blockierten Betriebshof der Halleschen Verkehrs-AG (Havag) in der Freiimfelder Straße. Während die Streikenden ihre Forderungen lautstark unterstrichen, konnte der Havag-Vorstand Vinzenz Schwarz ein positives Fazit mit Blick auf den umgesetzten Ersatzfahrplan ziehen.

Kundgebung vor blockiertem Betriebshof

Uwe Müller, ein Vertreter von Verdi, sprach zu den versammelten Streikenden vor dem Havag-Betriebshof. Die Stimmung unter den Beschäftigten war entschlossen und kämpferisch, als sie für bessere Arbeitsbedingungen und Tarifverträge demonstrierten. Trotz der Blockade der Zufahrt zum Betriebsgelände fuhren mehrere Straßenbahnen der Linie 10 vorbei, was die fortlaufenden Bemühungen der Havag unterstrich, den öffentlichen Verkehr aufrechtzuerhalten.

Notfallfahrplan bleibt in Kraft

Der Notfallfahrplan der Havag greift auch an diesem zweiten Streiktag weiterhin. Dieser Ersatzfahrplan ermöglicht es, dass Busse und Bahnen in Halle weiterhin verkehren, wenn auch in reduziertem Umfang. Vorstand Vinzenz Schwarz zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung dieses Plans, der dazu beiträgt, die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt zu gewährleisten. Die Havag hat Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen des Streiks auf den Fahrgastverkehr so gering wie möglich zu halten.

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Ausblick auf den Tarifkonflikt

Der Tarifstreit im ÖPNV von Halle bleibt weiterhin ungelöst, und beide Seiten – Gewerkschaft und Arbeitgeber – beharren auf ihren Positionen. Verdi fordert unter anderem höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr. Die Havag betont hingegen die Notwendigkeit, wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu finden. Es bleibt abzuwarten, ob in den kommenden Tagen Verhandlungen wiederaufgenommen werden oder der Streik weiter andauert. Die Kundgebung am Freitag hat gezeigt, dass die Gewerkschaft bereit ist, den Druck aufrechtzuerhalten, während die Havag ihren Fokus auf die Aufrechterhaltung des Betriebs legt.

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