Matthäus kritisiert Klopp und Müller: Unverständnis über Musiala-Ausschluss
Matthäus: Klopp und Müller verstehen Musiala nicht

Lothar Matthäus hat scharfe Kritik an Jürgen Klopp und Thomas Müller geübt. Grund ist deren TV-Debüt, bei dem sie in ihrer Wunschelf Deniz Undav vor Jamal Musiala aufstellten. Der Rekordnationalspieler zeigt sich empört und wirft den beiden mangelndes Feingefühl vor.

Matthäus: „Klopp sollte es eigentlich wissen“

„Jürgen Klopp sollte es eigentlich wissen“, poltert Matthäus. Er könne nicht verstehen, wie man einen Spieler wie Musiala, der trotz Formkrise außergewöhnliche Qualitäten besitze, auf die Bank setze. Matthäus warnt vor den Konsequenzen für Bundestrainer Julian Nagelsmann: „Solche Aussagen verunsichern die Mannschaft und setzen den Trainer unter Druck.“

Kritik an der neuen TV-Expertenrolle

Der 63-Jährige sieht auch die Rolle der neuen TV-Experten kritisch. „Wenn zwei so prominente Figuren wie Klopp und Müller ihre Meinung kundtun, hat das eine enorme Wirkung“, so Matthäus. Er vermisse das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit Nationalspielern. „Man muss verantwortungsvoll mit solchen Aussagen umgehen“, fordert der Rekordnationalspieler.

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Matthäus betont, dass Musiala trotz zuletzt schwächerer Leistungen in die Startelf gehöre. „Er ist ein Unterschiedsspieler, der ein Spiel allein entscheiden kann. Das hat er mehrfach bewiesen“, erklärt er. Die Entscheidung von Klopp und Müller sei daher unverständlich und kontraproduktiv.

Der Streit um die Aufstellung zeigt, wie hitzig die Diskussionen um die Nationalelf bereits vor dem Turnier sind. Ob Nagelsmann tatsächlich auf Musiala setzt, bleibt abzuwarten. Klar ist: Matthäus hat klare Vorstellungen und scheut sich nicht, diese auch gegen alte Weggefährten zu vertreten.

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