Olympia-Debakel für Biathlon-Star: Samuelssons Albtraum in der Mixed-Staffel
Biathlon-Debakel: Samuelsson verschießt Olympia-Chance

Olympia 2026: Biathlon-Star erlebt dramatisches Debakel in Mixed-Staffel

Im Schatten der ersten deutschen Biathlon-Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 erlebte einer der größten Favoriten ein echtes Drama am Schießstand. Der schwedische Topstar Sebastian Samuelsson, der in der Mixed-Staffel als Mitfavorit auf Gold galt, griff bei eigentlich beherrschbaren Bedingungen völlig daneben und kostete sein Team die Medaillenchance.

„Das war überhaupt nicht lustig“: Samuelssons emotionale Reaktion

„Das war überhaupt nicht lustig“, begann Samuelsson nach dem Rennen mit bebender Stimme. „Ich habe das Gefühl, dass ich das Team im Stich gelassen habe. Wir hatten heute eine gute Chance auf eine Medaille, aber diese ist durch mein katastrophales Schießen im Stehendanschlag einfach dahin. Damit bin ich absolut nicht zufrieden.“

Der schwedische Startläufer schoss im Stehendanschlag gleich zwei Strafrunden und wechselte schließlich auf Rang 18 mit 1:24 Minuten Rückstand auf die zu diesem Zeitpunkt führenden Norweger. Diese verloren später ebenfalls ihre Medaillenchance durch eigene Schießprobleme.

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„Totale Albtraumserie“: Trainer analysiert das Debakel

Schwedens Schießtrainer Jean-Marc Chabloz fand bei TV4 klare Worte zu Samuelssons Leistung: „Man sah deutlich, dass er sehr früh zu kämpfen begann. Er startete mit einem Fehlschuss, und dann entwickelte sich daraus eine äußerst schwierige Serie. Er hatte ein zittriges Bein und versuchte, in die Knie zu gehen, um das schlimmste Zittern zu vermeiden – aber er bekam es einfach nicht unter Kontrolle. Es war eine totale Albtraumserie.“

Samuelsson selbst analysierte: „Ich war eigentlich hochmotiviert und wollte gut abschneiden. Doch ich leistete mir früh einen Fehlschuss und wurde dadurch etwas zu gestresst. Ich schaffte es heute einfach nicht, damit angemessen umzugehen. Das ist natürlich sehr schwer zu verkraften, und ich verstehe vollkommen, dass die Staffel damit praktisch verloren ist.“

Schwedens Aufholjagd kommt zu spät

Trotz guter Leistungen von Martin Ponsiluoma und insbesondere den Frauen um Anna Magnusson und Hanna Öberg reichte es für das schwedische Team am Ende nur zu Rang fünf. Die frühen Strafrunden Samuelssons hatten das Rennen bereits in der ersten Wechselzone entschieden.

Die Chance auf Wiedergutmachung erhält der enttäuschte Biathlon-Star bereits am kommenden Dienstag im Einzelwettkampf über 20 Kilometer. Ob er dort seine Nervosität besser kontrollieren kann, bleibt abzuwarten.

Dieses Debakel in der Mixed-Staffel markiert einen der größten Enttäuschungen für das schwedische Biathlon-Team bei diesen Olympischen Spielen und zeigt einmal mehr, wie hart und unberechenbar der Spitzensport auf olympischer Ebene sein kann.

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